Kavallerie-Divisionen der Preußischen Armee (Bestand)
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BArch PH 8-V
call number: PH 8-V
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Preußische Armee 1867 bis 1918/1919 >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen
1918-1919
Geschichte des Bestandsbildners: Siehe unter Infanterie-Divisionen
Bestandsbeschreibung: Die in Preußen 1815 eingeführten Divisionen bildeten die kleinsten Verbände, die aus allen Waffengattungen zusammengesetzt und zu selbständiger taktischer Verwendung geeignet waren. Sie stellten eine Unterabteilung der Armeekorps dar.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind nur wenige Divisionsbefehle, einzelne Kriegstagebücher und Berichte von Kämpfen des Ersten Weltkrieges. Erhalten geblieben sind ferner Abschriften der Kriegstagebücher im Nationalarchiv Washington, von denen Mehrfertigungen an das Bundesarchiv abgegeben wurden.
Die Akten der ehemaligen bayerischen, württembergischen, badischen und sächsischen Verbände befinden sich in den zuständigen Staatsarchiven in München, Stuttgart, Karlsruhe und Dresden.
Überliefert sind im Wesentlichen Unterlagen folgender Divisionen :
Kavallerie-Division A, B, C, D, E : Manöver-und Übungsunterlagen, 1902-1911
Garde-Kavallerie-Division : Befehle und Anordnungen, März-Nov. 1918
Stellenbesetzungsliste, Juni 1918 (PH 6 I/21)
Garde-Kavallerie-Schützen-Division : Abschriften aus Kriegstagebuch und Akten, Juli 1918
Unterlagen zu den Unruhen in Berlin 1919
Umfangreiche gerichtliche Untersuchungsakten zur
Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht,
1919-1931
4. Kavallerie-Division : Kriegstagebuch, Aug.-Okt. 1914 (PH 11 II/49, 50)
Kriegstagebuch mit Anlagen, Aug.-Okt. 1918
5. Kavallerie-Division : Kriegstagebuch und Anlagen (Abschriften), 1914-1915
Befehle und Meldungen, 1915
7. Kavallerie-Division : Befehle, Dez. 1918-Apr. 1919
9. Kavallerie-Division : Handakten von Leo Frhr. Geyr von Schweppenburg aus der Tätigkeit
im Stab der 9. Kavallerie-Division in Rußland, 1914-1916
Erschließungszustand: Findbuch, Online-Findbch
Vorarchivische Ordnung: Die Akten der Divisionen sind zusammen mit dem Schriftgut der ehemaligen Preußischen Armee durch Kriegseinwirkung 1945 im Heeresarchiv in Potsdam bis auf wenige erhaltene Aktenreste verbrannt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg überlieferten Restakten noch einige Unterlagen hinzu, die sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR befanden.
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs1,5 lfm51 AE
Zitierweise: BArch PH 8-V/...
Bestandsbeschreibung: Die in Preußen 1815 eingeführten Divisionen bildeten die kleinsten Verbände, die aus allen Waffengattungen zusammengesetzt und zu selbständiger taktischer Verwendung geeignet waren. Sie stellten eine Unterabteilung der Armeekorps dar.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind nur wenige Divisionsbefehle, einzelne Kriegstagebücher und Berichte von Kämpfen des Ersten Weltkrieges. Erhalten geblieben sind ferner Abschriften der Kriegstagebücher im Nationalarchiv Washington, von denen Mehrfertigungen an das Bundesarchiv abgegeben wurden.
Die Akten der ehemaligen bayerischen, württembergischen, badischen und sächsischen Verbände befinden sich in den zuständigen Staatsarchiven in München, Stuttgart, Karlsruhe und Dresden.
Überliefert sind im Wesentlichen Unterlagen folgender Divisionen :
Kavallerie-Division A, B, C, D, E : Manöver-und Übungsunterlagen, 1902-1911
Garde-Kavallerie-Division : Befehle und Anordnungen, März-Nov. 1918
Stellenbesetzungsliste, Juni 1918 (PH 6 I/21)
Garde-Kavallerie-Schützen-Division : Abschriften aus Kriegstagebuch und Akten, Juli 1918
Unterlagen zu den Unruhen in Berlin 1919
Umfangreiche gerichtliche Untersuchungsakten zur
Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht,
1919-1931
4. Kavallerie-Division : Kriegstagebuch, Aug.-Okt. 1914 (PH 11 II/49, 50)
Kriegstagebuch mit Anlagen, Aug.-Okt. 1918
5. Kavallerie-Division : Kriegstagebuch und Anlagen (Abschriften), 1914-1915
Befehle und Meldungen, 1915
7. Kavallerie-Division : Befehle, Dez. 1918-Apr. 1919
9. Kavallerie-Division : Handakten von Leo Frhr. Geyr von Schweppenburg aus der Tätigkeit
im Stab der 9. Kavallerie-Division in Rußland, 1914-1916
Erschließungszustand: Findbuch, Online-Findbch
Vorarchivische Ordnung: Die Akten der Divisionen sind zusammen mit dem Schriftgut der ehemaligen Preußischen Armee durch Kriegseinwirkung 1945 im Heeresarchiv in Potsdam bis auf wenige erhaltene Aktenreste verbrannt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg überlieferten Restakten noch einige Unterlagen hinzu, die sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR befanden.
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs1,5 lfm51 AE
Zitierweise: BArch PH 8-V/...
Kavallerie-Divisionen, 1867-1919
104 Aufbewahrungseinheiten; 1,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: PH 5 Oberkommandos
PH 6 Generalkommandos
PH 9 I Generalinspektion der Kavallerie
PH 11 Formationen der Kavallerie Nachlässe (N)
Militärgeschichtliche Sammlungen (MSg)
Amtliche Druckschriften: PHD 10 Divisionen
PHD 2 Rang und Quartierlisten der Preußischen Armee
Literatur: History of two hundred and fifty-one divisions of the German Army wich participated in the war (1914-1918).Compiled from records of the General Staff , American expeditionary forces, at General Headquarters Chaumont, France, 1919. Washington 1920
Die Schlachten und Gefechte des Großen Krieges 1914-1918. Quellenwerk nach den amtlichen Bezeichnungen zusammengestellt vom Großen Generalstab. Berlin 1919
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege.Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5. Berlin 1923
Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkrieg 1914-1918. Berlin 1937
Mein Regiment. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials mit Unterstützung des Reichsarchivs in Potsdam und des Bayrischen Kriegsarchivs in München. Verlag für Militärgeschichte und Deutsches Schrifttum. Fürstenwalde/Spree o.J.
PH 6 Generalkommandos
PH 9 I Generalinspektion der Kavallerie
PH 11 Formationen der Kavallerie Nachlässe (N)
Militärgeschichtliche Sammlungen (MSg)
Amtliche Druckschriften: PHD 10 Divisionen
PHD 2 Rang und Quartierlisten der Preußischen Armee
Literatur: History of two hundred and fifty-one divisions of the German Army wich participated in the war (1914-1918).Compiled from records of the General Staff , American expeditionary forces, at General Headquarters Chaumont, France, 1919. Washington 1920
Die Schlachten und Gefechte des Großen Krieges 1914-1918. Quellenwerk nach den amtlichen Bezeichnungen zusammengestellt vom Großen Generalstab. Berlin 1919
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege.Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5. Berlin 1923
Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkrieg 1914-1918. Berlin 1937
Mein Regiment. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials mit Unterstützung des Reichsarchivs in Potsdam und des Bayrischen Kriegsarchivs in München. Verlag für Militärgeschichte und Deutsches Schrifttum. Fürstenwalde/Spree o.J.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ