Nachlass Paul Ewert
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Best. 305 Nationalsozialismus, A 158
Best. 305 Nationalsozialismus Nationalsozialismus
Nationalsozialismus
1928-1950
Enthält: "Paul Ewert (*1898) war Buchhändler in Herne bis in die 50er Jahre. Er muss ein recht schwieriger Mensch gewesen sein. In jüngeren Jahren hatte er ein Strafverfahren wegen der tätlichen Verteidigung seiner Mutter. Er war eingeschriebens Mitglied der Bekennenden Kirche. Seine Verwandten waren immer wieder erstaunt, dass er in der NS-Zeit nicht verhaftet worden ist." (Aussage des Dr. M. Sagebiel, Staatsarchivdirektor a.D.) - Schreiben von Ernst Rowohlt zu seiner Stellungnahme zu seinem nationalen Denken, 1933 - Predigt von Pastor D. Martin Niemöller über die 2. Korinther 5, 19-21 gehalten am Karfreitag 1936 in Berlin - Predigt von Pastor D. Martin Niemöller über Römer 10,9.10 gehalten in der Kirche zu Barmen-Gemark 1936 - Predigt über Offenbarung 3, 7-13 von Pastor Karl Immer, gehalten auf dem 1. Rheinischen Gemeindetag "Unter dem Wort" in Saarbrücken 1936 - Konfirmationspredigt 1937 in der Gemarker Kirche gehalten von Pastor Karl Immer - Predigt zum Thema "Zum Kampf gerüstet" - Predigt zum Thema "Rechtfertigung aus dem Glauben heute?", gehalten 1936 in der Johanneskirche zu Düsseldorf von Pfarrer Homann - Predigt zum Thema "So ihr bleiben werdet..." von Professor D. Karl Barth gehalten 1946 in Frankfurt am Main - Aufsatz zur religiösen und kirchlichen Lage, dargestellt an einzelnen Zeugnissen der Zeit um 1930 und der Analyse einiger Stellungnahmen zur kirchlich-theologischen Ereignissen dieser Zeit (23 Seiten plus 4 Seiten mit Thesen) - Aufsatz "Richtlinien der Glaubensbewegung Deutsche Christen" von Hossenfelder (4 Seiten) - Marschlied "Die Fahne hoch!" von Horst Wessel - Sonntagsblatt Evangelische Wochenzeitung kirchlicher Gemeindebote, Jahrgang 86 Nr. 41, 10. Oktober 1937 - 3 Zeitungsausschnitte zu biblischen Themen - Merkblatt für Eheschließende, herausgegeben vom Reichsgesundheitsamt (Voraussetzungen für eine gute Ehe, speziell im gesundheitlichen Sinne) - 2 verschiedene Versionen - Marschlied "Wir marschieren in uns're Kolonien ein" von B. Greiner - Lied zum Lob der NS-Frauenschaft - Kampflied für die Ständegruppe Handwerk, Handel und Gewerbe - Werbung für die 2 neuen Bildnisse des Herrn Reichskanzlers Adolf Hitler - "Die erste populäre Sittengeschichte Europas in einem Band" von dem bekannten Forscher Dr. Paul Englisch (Werbung) - Denksprüche für Deutschlands große Zeit - Flyer - Anschreibung zum aufmerksam machen der Herausgabe einer weichgestopften Hitlerjungen-Puppe - Neue Verkaufsschlager für die kommenden Monate, 1949 - Verzeichnis der Herbst- und Winter-Publikationen 1949/50 - Heiratsanzeige des Freidrich Heinrich Flottmann mit Ingeborg Flottmann, handschriftliche Notiz "Dafür den ganzen Donnerstag das Rathaus geschlossen", 1941 - Broschüre: Briefe von Ernst Röhm an Doktor Heimsoth,1928-1929 - Bucherscheinungen - Brief von Verlag Ullstein an alle Geschäftsfreunde, 1934 - Ausschnitt: Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel, 1933 - Ehrenerklärung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (Blanko) - Lied "Sonnenaufgang auf nordischer See - zwischen Berg und Klippen" - Postkarte an Paul Ewert von R.N.K.-Verlag, 1933 - Foto einer unbekannten Soldatenarmee - Kopie eines Plakates von dem Ernst Rowohlt Verlag "Ein Volk steht auf"(künftig erscheinende Bücher)
Herne
1 Mappe
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ