Otto Rot, Johann Neyger und Heinrich Bissinger, Bürger zu Ulm und vom Rat verordnete Pfleger des Pfarrkirchenbauamts in Ulm, bekennen, dass der inzwischen verstorbene Pfarrer zu Erbach ("Elrbach") [Alb-Donau-Kreis] Johann Plerer zu seinen Lebzeiten der Pfarrkirchenbaupflege 280 rheinische Gulden gegeben hat. Sie verpflichten sich daher, für ihn jedes Jahr am Sonntag nach Ostern einen Jahrtag mit Vigil und Seelmesse im Ulmer Münster begehen zu lassen. Dabei sollen der Pfarrer, seine Gesellen, der Kaplan am Bessereraltar sowie 7 weitere Priester anwesend sein. An jedem Jahrtag erhalten der Pfarrer 32 Heller, jeder seiner Gesellen 16 Heller sowie der Bessererkaplan und die sieben Priester jeder 16 Heller und der Mesner auch 16 Heller von den Pflegern. Bei Säumins fällt der Ertrag von der gestifteten Summe in dem betreffenden Jahr an den Pfarrer und den Bessererkaplan.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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