Gebhard, Bischof von Regensburg (1036-1060), wandelt auf Bitten seiner Mutter Adelheid [von Metz] die Pfarrkirche in Öhringen in ein Kanonikerstift um, stattet das Stift mit von ihm und seiner Mutter von den Grafen Siegfried, Eberhard und Hermann ererbtem Besitz aus, bestätigt den Eintausch von zwei Dritteln des Zehnts der Öhringer Pfarrkirche durch den genannten Grafen Hermann gegen Güter, Rechte und Personen um Heilbronn von Bischof Meinhard von Würzburg (1018-1034), setzt Graf Burkhard von Comburg als Vogt ein, schreibt die Möglichkeit der Absetzung eines Vogts durch den Bischof von Regensburg fest, dem auch die Einsetzung eines neuen, von den Kanonikern gewählten Vogts zustehe, und gewährt das Zehntrecht in allen gegenwärtigen und zukünftigen Siedlungen im Ohrnwald (sog. Öhringer Stiftungsbrief). - Eine Fälschung aus wahrscheinlich dem letzten Viertel des 12. Jh., vgl. Stefan Kötz, Der Öhringer Stiftungsbrief (1037) als Fälschung des letzten Viertels des 12. Jahrhunderts ..., in: Text und Kontext. Historische Hilfswissenschaften in ihrer Vielfalt, hg. von Sönke Lorenz und Stephan Molitor, 2011, S. 75-132.