Protokoll der vergleichsweisen Beilegung von Meinungsverschiedenheiten zwischen Kl. Heggbach (Äbtissin Veronika) und seinen Untertanen und Gemeinden (Mietingen, Baustetten, Sulmingen, Maselheim, Winnenden (= Wennedach) und beide Bauern "zum Stein") über Dienste, Holzabgaben, Nachsteuer und Abzug, Allmende, Trieb und Tratt, Zehnten, Leibeigenschaft usf., unterschrieben von Abt Peter von Salem, dem salem. Rat und Ulmer Bürger Lic. jur. Ludwig Bauser, dem salem. Obervogt zu Stockach Hilarius Hornstein und dem salem. Kammerschreiber Caspar Bez; Schreiben der Äbtissin Barbara von Heggbach an Abt Thomas von Salem über eine Beschwerde ihrer ungehorsamen Untertanen gegen sie und den Konvent bei den Oberamtleuten in Weingarten wegen angeblicher Überlastung mit Frondiensten; Supplikationen der Gemeinden Mietingen, Wennedach (Winedach), Maselheim und Sulmingen an Abt Thomas wegen drohender Kassation des seinerzeit mit Äbtissin Veronika geschlossenen Vertrags durch Äbtissin Barbara mit der Bitte um Verwendung in ihrer (von den Beamten Ehz. Maximilians in Weingarten an den salem. Pfleger in Schemmerberg Friedrich Schweizer weitergeleiteten) Beschwerde über vertragswidrige Neuerungen
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Protokoll der vergleichsweisen Beilegung von Meinungsverschiedenheiten zwischen Kl. Heggbach (Äbtissin Veronika) und seinen Untertanen und Gemeinden (Mietingen, Baustetten, Sulmingen, Maselheim, Winnenden (= Wennedach) und beide Bauern "zum Stein") über Dienste, Holzabgaben, Nachsteuer und Abzug, Allmende, Trieb und Tratt, Zehnten, Leibeigenschaft usf., unterschrieben von Abt Peter von Salem, dem salem. Rat und Ulmer Bürger Lic. jur. Ludwig Bauser, dem salem. Obervogt zu Stockach Hilarius Hornstein und dem salem. Kammerschreiber Caspar Bez; Schreiben der Äbtissin Barbara von Heggbach an Abt Thomas von Salem über eine Beschwerde ihrer ungehorsamen Untertanen gegen sie und den Konvent bei den Oberamtleuten in Weingarten wegen angeblicher Überlastung mit Frondiensten; Supplikationen der Gemeinden Mietingen, Wennedach (Winedach), Maselheim und Sulmingen an Abt Thomas wegen drohender Kassation des seinerzeit mit Äbtissin Veronika geschlossenen Vertrags durch Äbtissin Barbara mit der Bitte um Verwendung in ihrer (von den Beamten Ehz. Maximilians in Weingarten an den salem. Pfleger in Schemmerberg Friedrich Schweizer weitergeleiteten) Beschwerde über vertragswidrige Neuerungen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Nr. 23
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Salem betr. Heggbach
Salem betr. Heggbach >> 1. Titelaufnahmen
1610 und 1619
4 Schriftstücke (Abschrift, Ausfertigung, Reinschriften)
Archivale
Barbara; Äbtissin von Heggbach
Bauser, Ludwig Lic. iur., Ulm
Betz, Caspar; Salem
Hornstain, Hilarius; Stockach
Petrus; Abt von Salem
Schweizer, Friedrich; Schemmerberg
Thomas; Abt von Salem
Veronika; Äbtissin von Heggbach
Baustetten, Laupheim BC
Heggbach: Maselheim BC
Maselheim BC
Mietingen BC
Salem FN
Schemmerberg, Schemmerhofen BC
Stockach KN
Sulmingen, Maselheim BC
Ulm UL
Weingarten RV
Winnenden WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:45 MESZ