Respektlose Bürger - Staatsdiener fühlen sich wie Freiwild
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160102/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
21. April 2016
Beschimpft, beleidigt und geschlagen. Ob Jobberater, Sanitäter oder Polizisten - wer in Uniform oder öffentlich arbeitet, muss sich viel gefallen lassen. Warum ist das so?
In Ämtern, in Schulen, bei Arbeitsvermittlern und sogar bei Förstern stehen Deeskalationskurse hoch im Kurs. Ihre "Kunden" werden aggressiver und sind vermehrt gewaltbereit. Eine Polizistin und ein Rettungssanitäter erzählen, wie sie im Job angegriffen wurden und wie sich ihr Alltag und ihre Arbeit dadurch verändert haben.
Fast jeder Behördenmitarbeiter berichtet von Streitereien, 66 Prozent seien schon beleidigt worden, mehr als die Hälfte bedroht und 10 Prozent wurden sogar körperlich angegriffen, heißt es in einer Studie des Beamtenbundes. Das Klima sei härter geworden, bestätigt auch Joachim Lautensack vom baden-württembergischen Beamtenbund. "Da ist eine Mentalität entstanden, die hohes Anspruchsdenken und Aggressivität bei Verweigerungen in sich trägt."
In Ämtern, in Schulen, bei Arbeitsvermittlern und sogar bei Förstern stehen Deeskalationskurse hoch im Kurs. Ihre "Kunden" werden aggressiver und sind vermehrt gewaltbereit. Eine Polizistin und ein Rettungssanitäter erzählen, wie sie im Job angegriffen wurden und wie sich ihr Alltag und ihre Arbeit dadurch verändert haben.
Fast jeder Behördenmitarbeiter berichtet von Streitereien, 66 Prozent seien schon beleidigt worden, mehr als die Hälfte bedroht und 10 Prozent wurden sogar körperlich angegriffen, heißt es in einer Studie des Beamtenbundes. Das Klima sei härter geworden, bestätigt auch Joachim Lautensack vom baden-württembergischen Beamtenbund. "Da ist eine Mentalität entstanden, die hohes Anspruchsdenken und Aggressivität bei Verweigerungen in sich trägt."
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Audio-Visuelle Medien
Lautensack, Joachim; stellvertretender Vorsitzender Beamtenbund Baden-Württemberg, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft in Baden-Württemberg
Mächtel, Alexandra; Polizistin
Prochaska, Heidi; Deeskalationstrainerin
Schrempf, Michael; Rettungsassistent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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