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Inventur über vorhandene Pretiosen des Hauses Württemberg, die Kunstkammer u.a. bei Regierungsantritt des Administrators Herzog Friedrich Carl
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 20 a Kunstkammer (Kunstkabinett)
Kunstkammer (Kunstkabinett) >> 5. Titelaufnahmen für das Kunstkammerinventar aus anderen Beständen >> Bestand A 248: Rentkammer - Generalakten
1662-1678
NB: Bei den hier versammelten Schriftstücken handelt es sich um Konzepte und Unterlagen zur Erstellung des Hauptinventars der Verlassenschaft des Herzogs Wilhelm Ludwig von 1678, A 21 Bü 46. Für nähere Angaben zum Inhalt s. dort.
1.) Befehl des Administrators Herzog Friedrich Karl zur Durchführung der Inventur; 5. Januar 1678
2.) Anweisung des Administrators zur Inventur; 15. Januar 1678.
3.) Inventurunterlagen, 1674-1676:
- 4. Inventur von Kleinodien und Pretiosen; 21. August 1674.
- 5. Inventur des Silbers im Silbergewölbe; 22. August 1674.
- 6. Inventur von Pretiosen; 5. Februar 1676.
- 7. Inventur von Stamm- und anderen Kleinodien; 7. Februar 1676.
- 8. Inventar der Stammkleinodien (30 Posten, entspricht A 21 Bü 46 fol. 21-37, zum Inhalt s. dort); 4. Februar 1676.
- 9. Spezifikation der Kleinodien und Pretiosen, die nach dem Tod des Herzogs neben den Stammkleinodien noch im kleinen Gewölbe vorhanden sind (entspricht im Hauptinventar A 21 Bü 46 fol. 38-44); 4. Februar 1676 und o.D.
- 10. Verzeichnis derjenigen Stücke, die der Herzogin aus dem kleinen Gewölbe geliefert wurden: Edelsteine (z. T. aus älteren Schmuckstücken herausgebrochen), Perlen, silbergefasste venezianische Gläser, Silberdosen, Messer mit Elfenbeinheft; o.D.
- 12. Verzeichnis der Stücke, die aus dem fürstlichen kleinen Gewölbe in das Silbergewölbe zu liefern und in selbiges Inventar einzutragen sind: Geschirr, Schreibzeug, Behältnisse, Glöcklein aus Silber, Uhren, z. T. aus Gold und Edelsteinen, rotem und grünem Glas, Holz, Bein, Messing; Bücher mit silberbeschlagenen Einbänden (vgl. A 21 Bü 46); o.D.
- 13. Verzeichnis, was im Kleiderinventar hinzuzufügen ist; o.D.
- 14. Verzeichnis, was im Hauptinventar an Waffen hinzuzufügen ist: zwei Degen mit Silber- und Goldteilen, ein Stock mit Silberbeschlägen (vgl. A 21 Bü 46); o.D.
- 15. Verzeichnis der noch in das Hauptinventar zu bringenden Stücke: zwei Spiegel; o.D.
4.) Dokumentation der Inventur der Kleinodien und Pretiosen; 20. August 1674.
5.) Inventar der Pretiositäten im kleinen Gewölbe, u.a. Stamm- und andere Kleinodien (mit Vermerken zu Abgaben an die Kunstkammer u.a., vgl. Nr. 14); 20. August 1674.
6.) Inventar der Stamm- und anderen Kleinodien sowie Pretiosen (vgl. A 21 Bü 46); 20. August 1674.
7.)
a) Hofwächter Hans Jörg Rieckher quittiert den Empfang von Zinngeschirr vom Haushofmeister; o.D.
b) Verschiedene kleine Schriftstücke.
c) Rechnung über einen Kronleuchter von Kristall.
d) Inventar desjenigen Landzinn und -kupfer, das bisher Hans Adam Eyßlinger in Verwahrung hatte und das jetzt dem neuen Landzinnmeister Hans Jörg Rieckher den übergeben wird; 8. Oktober 1666.
8.)
a) Rechnung über Besteck, das anlässlich des fürstlichen Beilagers von Johannes Printz, Messerschmied zu Urach, angekauft wurde; 14. August 1662.
b) Lieferung von Zinngeschirr an die Küchenverwaltung durch Johann Wilhelm Speidel, Kannengießer zu Stuttgart; 3. Januar 1662.
9.) Notizen zur Inventur; o.D.
10.) Philipp Wilhelm Schütz von Holtzhausen, Ulrich Albrecht von Gaisberg u.a. an Herzog (Wilhelm Ludwig) wegen Aufrichtung eines neuen Hauptinventars; 20. Januar 1676.
11.) Extrakt von alten Stoffen aus dem Hauptinventar, die an die armen Leute ausgeteilt werden sollen; 27. Juli 1676.
12.) Philipp Wilhelm Schütz von Holtzhausen, Ulrich Albrecht von Gaisberg, Johann Mayer u.a. an Herzog (Wilhelm Ludwig) wegen Aufrichtung eines neuen Hauptinventars; 19. Februar 1677.
13.) Inventar der Küchenverwaltung der Herzogin sowie der Küchenmeisterei des Administrators: Möbel, Kupfer-, Zinn-, Messing-, Eisengeschirr; o.D. 14.) Spezifikation der Pretiosen, die auf Befehl der hochfürstlichen Geheimen Regimentsräte der Kunstkammer abgefolgt wurden (vgl. Inventar des kleinen Gewölbes von 1665, A 202 Bü 2394); o. D.:
Stiletts aus Gold, mit Edelsteinen besetzt, z. T. aus Jaspis, Koralle; ein von König Friedrich II. von Dänemark eigenhändig geschriebenes Buch mit Einband aus Gold und Edelsteinen; Geschirr aus Silber (u.a. eine Schale mit eingearbeiteten römischen und griechischen Antiquitäten), Achat, Gold, Koralle, Amethyst, Jaspis, Smaragd, Granat, Chalzedon, Serpentinstein, Porphyr, Grießstein, Email? ("geschmelzt"), Bernstein, Elfenbein, Kristall, Perlen, Perlmutt, Porzellan, Holz (u.a. Bauer und Bäuerin, mit silbernen Bütten), Terra Sigillata, Kokosnuss ("Muscatnuss"); Besteck aus Jaspis, Silber (z. T. in Futteralen), Kristall, Perlmutt, Koralle, Grießstein, u.a. türkisches Messer; Uhrgehäuse aus Kristall; Büchsen aus Perlmutt, Silber, Gold, Perlen; Ringe aus Silber, Jaspis, Koralle, Einhorn, Gold; Kleinskulpturen aus Kristall; geschliffene Steine (u.a. an Schnüren), Gemmen, Kameen, Perlen mit und ohne Goldfassung; ein Bisamknopf von Amethyst; Schachspiel aus Karneol; Schnüre und Rosenkränze aus Kristall; Zierstücke aus Kristall, Perlmutt, Koralle, Gold, Marmor; Korallenzinken, mit und ohne Silberfassung; Korallenstücke an Schnüren; ein "Spinnenstein"; Bezoare; Münzen und Medaillen, teils antik, aus Gold, Silber und unedlem Metall.
15.) Abwiegung der Objekte in der fürstlichen Silberkammer durch Silberkämmerling Hans Jakob Venninger: Altar- und anderes Geschirr sowie Besteck aus Silber, tw. vergoldet; 16. Juli 1660.
16.) Verzeichnis der Schlitten in Verwahrung des Sattlers Jakob Quattländer, die jetzt dem Sattler im Marstall Jakob Dobler zur Verwahrung übergeben wurden; 24. Dezember 1666.
17.) Inventarium der Gemälde im Neuen Lusthaus (entspricht A 21 Bü 46, fol. 435v-445v, zum Inhalt s. dort); 23. September 1675.
18.) Inventar der von Konrad Wiederhold von Neidlingen, württembergischem Rat, Obervogt zu Kirchheim und Oberkommandanten der Festung Hohentwiel, an den Herzog von Württemberg hinterlassene Rüstkammer (zum Inhalt vgl. den entsprechenden Abschnitt im Hauptinventar A 21 Bü 46; 24. Januar 1678.
19.) Überlassung des 16-teiligen Silberservice an Herzogin Maria Dorothea Sophia, das Herzog Eberhard III. ihr in seinem Testament legiert hatte (vgl. A 248 Bü 1), durch Herzog Wilhelm Ludwg; 15. Juli 1675.
20.) Verzeichnis von Bettzeug, Messing- und Kupfergeschirr u.a. im fürstlichen Residenzschloss zu Stuttgart; o.D.
21.) Verzeichnis von Eisen- und Kupfergeschirr, Hirsch- und Rehköpfe u.a. im fürstlichen Schloss; o.D.
22.) Inventarium und Übergabe der Mobilien unter Aufsicht des Hauskellers Hans Peter Hering: u.a. Zinn-, Messing-, Kupfer-, Glasgeschirr, Besteck; 26. Oktober 1674.
23.) Inventarium des Zinngeschirrs unter Aufsicht des Hans Jakob Löblin (vgl. Nr. 43); 22. Februar 1676.
24.) Konzept für einen Teil des Hauptinventars der Verlassenschaft Herzog Wilhelm Ludwigs von 1678 (s. A 21 Bü 46).
25.) Verzeichnis der Waffen im Kasten in der Kammer des Herzogs sowie in der Büchsenkammer befinden und der Aufsicht des Büchsenspanners Hans Jost übergeben wurden (zum Inhalt s. A 21 Bü 46); 7. Juni 1675.
26.) Verzeichnis der Waffen im Kasten in der Kammer des Herzogs (partielles Duplikat von Nr. 25); 1. Oktober 1674.
27.) Verzeichnis von Uhren und Büchern, mit Verweisen auf Inventare zu Kleidern, Gewehr und Rüstung (s. Nr. 25) sowie zur Legation des Obersten Konrad Wiederholt von Neidlingen (vgl. A 21 Bü 46); o.D.
28.) Inventarium von Zinn-, Kupfer-, Messing- und anderem Geschirr in der Dürnitz; 15. März 1672.
29.) Dokumentation der Auffindung und Abgabe von Zinn-, Kupfer- u.a. Geschirr; 1672-1676 und o.D.
30.) Liste von Zinngeschirr, das noch in der Junkerstube gefunden wurde; o.D.
31.) Dokumentation der Ausgabe von Inventurschriftgut; 21. Juli 1678.
32.) Liste der Pferde im Bauhof; o.D.
33.) Kleiderinventar; o.D. 34.) Verzeichnis von nichts mehr taugenden Stücken (v.a. Tisch-, Bett-, Altardecken), die Haushofmeister Philipp Wilhelm Schütz von Holtzhausen aus dem Hauptinventar streichen soll; 11. August 1674.
35.) Verschiedene Verzeichnisse: Verlorene Kleinodien und Pretiosen (vgl. Nr. 39); Besteck und Geschirr aus Silber (tw. auch aus Achat, Kristall), das 1672 dem Kammerdiener Daniel Le Suire in Verwahrung gegeben bzw. 1678 hinzugefügt wurde (unter letzteren Objekten außerdem eine Wittenberg-Bibel mit Silberbeschlägen, Degen und Hirschfänger, z. T. aus Achat, Schildpatt, mit Silberbeschlägen; Stäbe aus Ebenholz, Silber, Stein; Pulverfläschchen aus Schildpatt).
36.) Verzeichnis derjenigen Stücke aus dem kleinen Gewölbe, die der Herzogin übergeben wurden oder noch werden sollen (vgl. Nr. 3.10), unterzeichnet durch Herzog Wilhelm Ludwig; o.D. (um 1675/77).
37.) Verzeichnis der Stammkleinodien, die bei der letzten Inventur gefehlt haben, mit Stellungnahme der fürstlichen Witwe dazu; 17. Juni 1678.
38.) Spezifikation der übrigen Kleinodien und Pretiosenstücke; o.D.
39.) Verzeichnis der Kleinodien, die im Inventar des Kammerdieners Daniel Le Suire verzeichnet, jedoch nicht zugegen sind; o.D. (nach 1675).
40.) Verzeichnis von Leinwand und Bettzeug; o.D. (1677)
41.) Inventarium und Sturz der Leinwand u.a., die dem neuen Landsilberkämmerling Georg Nicolastic übergeben wurde; 30. Mai 1677.
42.) Schenkung von zwei fürstlichen Bildnissen an die jetzt in Kirchheim residierende Herzogsmutter (Maria Dorothea Sophia); 13. März 1676.
43.) Inventarium und Übergabe des Zinn-, Messing und Silbergeschirrs, die bisher der Aufsicht des Hans Jakob Löblen, Trabant und Wächter, unterstanden (vgl. Nr. 23) und jetzt an Haussilberkämmerling Hans Jakob Rauffeisen übergeben wurden; 8. Februar 1678.
44.) Verzeichnis von Kapitalzinsen, auf die der verstorbene Herzog direkt zugreifen konnte; 19. Januar 1678.
45.) Verzeichnis von herzoglichem "Schatzgeld" an Gold- und Silbermünzen; o.D.
46.) Notiz zur Abgabe von Spielgeld durch Kammerdiener Daniel Le Suire und zum Regentenschwert des Herzogs Eberhard im Bart; o.D.
47.) Verzeichnis der Stücke, die aus dem fürstlichen kleinen Gewölbe in das Silbergewölbe geliefert werden und in selbiges Ínventarium eingetragen werden sollen; o.D.
48.) Zwei weitere partielle Verzeichnisse der Stammkleinodien; o.D.
49.) Abgabe einer Zeig- und Scheibenuhr aus dem Pretiosen-Silbergewölbe in das fürstliche Archiv durch Kammerdiener Johann Nikolaus Knaus auf Befehl Herzog Wilhelm Ludwigs; 15. April 1677.
50.) Katalog der Bücher im herzoglichen Gemach; o.D.
51.)
a) Inventar der Stamm- und anderen Kleinodien, auch übrigen Pretiosen im kleinen Gewölbe; 20.-21. August 1674.
b) Verzeichnis von Pretiosen, ohne Titel, mit nachgetragenem Vermerk vom 26. Mai 1675.
c) Partielles Verzeichnis der Stammkleinodien; o.D.
d) Verzeichnis der Hohentwieler Risse, die von Oberstleutnant Kieser zusammengestellt wurden: Zeichnungen, ein hölzernes Futteral; 25. Januar 1678.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.