Die beiden "Commissarien" Johann Reibl und Georg Gschwandtler, beide Mitglieder des Äußeren Rats und Bürger zu München, nehmen im Namen des Bürgermeisters und des Rats von München eine Inventur des Vermögens und Besitzes des verstorbenen Ehepaars Maria und Mathias Reiser, Hafner und Bürger zu München, vor und übertragen den gesamten Besitz im Wert von 2846 Gulden, von dem keine Schuldbeträge abgezogen werden müssen, auf die Vormünder Konrad Hilberg und Thomas Schwäbl, beide Hafner und Bürger zu München, der beiden verwaisten Söhne Sebastian und Joachim Reiser. S1: Johann Reibl, Mitglied des Äußeren Rats der Stadt München. S2: Georg Gschwandtler, Mitglied des Äußeren Rats der Stadt München
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Die beiden "Commissarien" Johann Reibl und Georg Gschwandtler, beide Mitglieder des Äußeren Rats und Bürger zu München, nehmen im Namen des Bürgermeisters und des Rats von München eine Inventur des Vermögens und Besitzes des verstorbenen Ehepaars Maria und Mathias Reiser, Hafner und Bürger zu München, vor und übertragen den gesamten Besitz im Wert von 2846 Gulden, von dem keine Schuldbeträge abgezogen werden müssen, auf die Vormünder Konrad Hilberg und Thomas Schwäbl, beide Hafner und Bürger zu München, der beiden verwaisten Söhne Sebastian und Joachim Reiser. S1: Johann Reibl, Mitglied des Äußeren Rats der Stadt München. S2: Georg Gschwandtler, Mitglied des Äußeren Rats der Stadt München
Paulanerkloster Au Urkunden, BayHStA, Paulanerkloster Au Urkunden 57
Paulanerkloster München 1636 Oktober 3
Paulanerkloster Au Urkunden
Paulanerkloster Au Urkunden >> Urkunden
1636 Dezember 3
Paulanerkloster Au Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 2 Papiersiegel über Wachs
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geschechen den dritten manats tag decembris im sechzechenhundert sechs und dreissigisten jahre.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1636
Monat: Dezember
Tag: 3
Äußere Beschreibung: 20,5x31,1 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geschechen den dritten manats tag decembris im sechzechenhundert sechs und dreissigisten jahre.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1636
Monat: Dezember
Tag: 3
Äußere Beschreibung: 20,5x31,1 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Reiser: Mathias, Hafner und Bürger zu München
Reiser: Maria, Ehefrau des Mathias Reiser
Reiser: Sebastian, Hafner und Bürger zu München, Sohn von Mathias und Maria Reiser, Bruder des Joachim
Reiser: Joachim, Sohn von Mathias und Maria Reiser, Bruder des Sebastian Reiser
Hilberg: Konrad, Hafner und Bürger zu München, Vormund von Sebastian und Joachim Reiser
Schwäbl: Thomas, Hafner und Bürger zu München, Vormund des Joachim und Sebastian Reiser
Reibl: Johann, Bürger und Mitglied des äußeren Rats zu München
Gschwandtler: Georg, Bürger und Mitglied des äußeren Rats zu München
München (krfr.St.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ