Kläger: Peter Klintwort als Kurator der Anna Margaretha Glümern, geborene Papen, Witwe des Albert Joachim Steencken, Frau des Majors Glümern, und Tobias Matthias Marschner, namens seiner Frau und als Rechtsnachfolger des Friedlieb Christoph Raupach und seiner Frau Anna Margaretha, geborene Steencken, sämtlich als Erben des Albert Joachim Steencken, Reeder in Hamburg, sowie Johann Eibert Harder, Reeder in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Jacob Diederich Bene, Reeder in Hamburg, und Sammuel Raeke als Kurator der Witwe des Valentin Gerhard Reiners, Reeder in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Schadensersatzforderung der Kläger in Höhe von 9747 Mark in einem Streit unter den Reedern des Schiffes "Die Liebe" um die Verweigerung der "Ausreedung" (Vorschuß für eine Fracht) durch die Beklagten, um das "Schiff setzen" (Auflösung der Handlungsgesellschaft durch den Kauf des Schiffes durch einen Teilhaber), um das dadurch bedingte Stilliegen des Schiffes in Amsterdam und um die Vorlage einer "Schiffs-Rechnung" durch Johann Eibert Harder als "Directeur" des Schiffes
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Kläger: Peter Klintwort als Kurator der Anna Margaretha Glümern, geborene Papen, Witwe des Albert Joachim Steencken, Frau des Majors Glümern, und Tobias Matthias Marschner, namens seiner Frau und als Rechtsnachfolger des Friedlieb Christoph Raupach und seiner Frau Anna Margaretha, geborene Steencken, sämtlich als Erben des Albert Joachim Steencken, Reeder in Hamburg, sowie Johann Eibert Harder, Reeder in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Jacob Diederich Bene, Reeder in Hamburg, und Sammuel Raeke als Kurator der Witwe des Valentin Gerhard Reiners, Reeder in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Schadensersatzforderung der Kläger in Höhe von 9747 Mark in einem Streit unter den Reedern des Schiffes "Die Liebe" um die Verweigerung der "Ausreedung" (Vorschuß für eine Fracht) durch die Beklagten, um das "Schiff setzen" (Auflösung der Handlungsgesellschaft durch den Kauf des Schiffes durch einen Teilhaber), um das dadurch bedingte Stilliegen des Schiffes in Amsterdam und um die Vorlage einer "Schiffs-Rechnung" durch Johann Eibert Harder als "Directeur" des Schiffes
211-2_S 88 Teil 1
S 5440
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1710,1740-1795
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich. Beklagter: Lt. Caesar Scheurer.- Instanzen: 1. Obergericht 1753-1770. Reichskammergericht 1771-1795.- Darin: Vertrag von 1744 über den Verkauf des Schiffes "Die Liebe" durch Johann Philipp Schultz, Kaufmann und Bürger zu Danzig, an Johann Eibert Harder; Konnossemente, Abrechungen über Liegegelder und Reparaturkosten, Atteste über den baulichen Zustand des Schiffes und über die Preise für Schiffsfrachten u.a. nach Bordeaux durch den Schiffsmakler Conrad Glashoff und durch Hamburger Reeder, sowie Schadensrechnungen der Kläger und Gegenrechnungen der Beklagten aus der Zeit 1750-1783 (passim); Aktenstücke aus dem Streit der Parteien vor dem Rat 1751 (passim); "Commissions-Vergleiche von 1751 und 1752 zwischen den Parteien; "commissio" des Reichskammergerichts an den Rat 1782 und Bericht des Rats 1784 an das Reichskammergerichts unter Beifügung der entsprechenden Akten über die eingesetzte Kommission zur gütlichen Regelung und über den danach eingeholten Schiedsspruch der Commerz-Deputation; Urteile Hamburg Gerichte über Fragen der Kautionsleistung 1740-1741; Kammerbriefe von 1710 und 1763.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11348 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ