1384 Februar 26. Der Knappe Frederick de Wend, Hermanns Sohn, verkauft 6 Schill. jährlicher Rente an den Priester Gotscalk Baldewines, Kaplan am Altar der 10000 Ritter in der Frauenkirche auf der Neustadt Lemgo. Die Summe ist zusammen mit der einen Mark, die seine Eltern dem Altar verschrieben haben, jährlich zwischen Michaelis und Martini aus seinem Hof zu Edesen, den z.Z. Nolte Lyndeman bebaut, nach Lemgo zu bezahlen. Sollten die Leute auf dem Hof. mit der Zahlung dieser 18 Schill. säumig sein, kann der Kaplan sie entsetzen. Siegler: Der Aussteller. 1384 in crastino Matthie apostoli.
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1384 Februar 26. Der Knappe Frederick de Wend, Hermanns Sohn, verkauft 6 Schill. jährlicher Rente an den Priester Gotscalk Baldewines, Kaplan am Altar der 10000 Ritter in der Frauenkirche auf der Neustadt Lemgo. Die Summe ist zusammen mit der einen Mark, die seine Eltern dem Altar verschrieben haben, jährlich zwischen Michaelis und Martini aus seinem Hof zu Edesen, den z.Z. Nolte Lyndeman bebaut, nach Lemgo zu bezahlen. Sollten die Leute auf dem Hof. mit der Zahlung dieser 18 Schill. säumig sein, kann der Kaplan sie entsetzen. Siegler: Der Aussteller. 1384 in crastino Matthie apostoli.
01.01.01 U, U_0190
01.01.01 U [S 1] 01 Urkunden
[S 1] 01 Urkunden >> 01 Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt) - Haupturkundenarchiv >> Urkunden 1351 - 1400
1384.02.26
Schlagwort: Renten- und Kreditgeschäfte
Darin: Regest: Hans-Peter Wehlt
Enthält: Ausf., Perg., dt., Sg. Friedrichs de Wendt angeh., LR 1332 (zu Febr 25), LR NF, Hoppe (Transkription)
Darin: Regest: Hans-Peter Wehlt
Enthält: Ausf., Perg., dt., Sg. Friedrichs de Wendt angeh., LR 1332 (zu Febr 25), LR NF, Hoppe (Transkription)
Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt)
Archivale
Aussteller: Urkundenaussteller: Sonstige weltliche Urkundenaussteller
10000
1384
Altar
Aussteller
Baldewines
Edesen
Eltern
Februar
Frauenkirche
Frederick
Gotscalk
Hermanns
Hof
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Knappe
Lemgo
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Michaelis
Neustadt
Nolte
Priester
Rente
Ritter
Schill
Siegler
Sohn
Summe
Wend
Zahlung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ
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