Straf- und Rugfälle.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 75 Bü 144
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 75 Amt Langenburg
Amt Langenburg >> 3. Straf- und Rugsachen >> 3.3 Einzelfälle
1661-1682
Darin: 1. Gefangennahme und Bestrafung des Michael Hofmann zu Herrentierbach wegen Verleumdung des Hans Ehrmann zu Billingsbach, 1661-1662; 2. Beschwerden des Müllers Kaspar Steigleder zu Oberregenbach gegen eine Ruggerichtsstrafe und gegen den Pfarrer zu Unterregenbach; Verweigerung der Bezahlung von Ruggerichtsstrafen durch Steigleder, 1665-1670; 3. Zeugenverhör wegen eines von einem Bürger zu Neckarsulm in Obersteinach verlorenen, von dem Schmied Michael Bohler zu Obersteinach gefundenen und unterschlagenen Geldranzens, 1666; 4. Flucht des Georg Häffner zu Bächlingen aus der Herrschaft, 1668; 5. Erschießung eines Knechts im Wirtshaus zu Nesselbach durch Matthias Keppner zu Langenburg, 1668-1669; 6. Beleidigung und Bedrohung des Stadtvogts zu Langenburg durch den Schreiner Hans Wilhelm Vogt zu Langenburg, 1669; 7. Dekret betr. Bestrafung eines Diebes, 1671; 8. Schlägereien des Wolf Abel und des Ludwig Schneider, beide zu Brüchlingen, in Eberbach; desgl. des Leonhard Abel zu Brüchlinen in Herrentierbach und seine Bestrafung durch Hohenlohe-Bartenstein, 1671-1672; 9. Tod des Matthes Böhm zu Atzenrod nach einem im Wirtshaus zu Michelbach a.d.H. getanen Trunk, 1672; 10. Gefangenschaft der Barbara Fleisch; Flucht der wegen Zauberei zu Langenburg im Turm sitzenden Müller Hans und Michael Schmid zu Hürden aus dem Gefängnis, 1672-1673; 11. Peinlicher Prozeß gegen Barbara Schleicher gen. Spätzin zu Atzenrod und Elisabeth Schmieg zu Hürden wegen Hexerei und Mord, 1672-1673; 12. Schlägerei zwischen Konrad Adam Wirth zu Atzenrod und den Knechten des Zieglers und des Müllers zu Liebesdorf, 1673; 13. Verhaftung des Zimmermanns Paul Haffelbach wegen gefährlicher Verwundung des Friedrich Karl Lang, beide zu Langenburg, mit dem Degen; heimliche Rückkehr des aus der Grafschaft Langenburg verwiesenen Haffelbach in sein Haus, 1673-1674; 14. Verhaftung des Simon Hofmeister zu Langenburg wegen Verdacht auf Beteiligung an einem Raubüberfall auf den Wirt zu Kirchberg; Bestrafung des Hofmeister wegen Einmischung in einen Streit, 1676-1677; 15. Bestrafung des Georg Bauer zu Unterregenbach wegen versuchten Giftmords an seiner Ehefrau, 1676-1677; 16. Erschießung des Forstknechts Georg Crafft zu Raboldshausen durch den Sohn des Schultheißen zu Nitzenhausen bei einer Zeche in Eberbach, 1677; 17. Untersuchung der angeblichen Hexerei der Eva Barbara Kutrolf zu Langenburg; Bestrafung ihres Ehemanns Hans Kutrolf wegen Ungehorsam und ärgerlichem Leben, 1677-1678; 18. Flucht des Sohns des Georg Ziegler zu Bächlingen aus dem Turm in Langenburg und seine Bestrafung; Maßnahmen zur Verbesserung der Bewachung von Gefangenen, 1680; 19. Ausweisung des Leonhard Keppner zu Langenburg wegen mehrerer Diebstähle, 1680-1681; 20. Schlägerei zwischen dem Sohn des Hans Burckert einerseits und Peter Schaffitzel zu Simmetshausen und seinem Sohn andererseits am Zollstock zu Billingsbach; Stellung des Schaffitzel durch das Amt Bartenstein, 1680-1682; 21. Bestrafung der sich als Exulanten aus Ungarn ausgebenden Benigna Wißer aus Österreich und des Studenten Jakob Edelbeck aus dem Erzstift Mainz wegen Betteln mit falschen Bettelbriefen, 1681; 22. Bestrafung des Hans Kaspar Kaufmann zu Schrozberg wegen zahlreicher Delikte, 1681.
1 Fasz.
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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14.11.2025, 10:22 MEZ
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