Friedrich Ludwig, Graf zu Löwenstein-Wertheim, belehnt den Bevollmächtigten der Brüder Wolf Heinrich und Johann Anton von Breitbach, Herren zu Bürresheim, Michael Gries, Notar und Gerichtsschöffe zu Mayen, als Erblehen mit dem Hof Langenbahn in der Grafschaft Virneburg mit allem Zubehör, auch mit der Freiheit, Fischerei und Jägerei, gemäß dem Inhalt der Lehensurkunden des (å) Wilhelm von Breitbach und auch der Neubelehnten. Bezüglich der von Wilhelm abgelösten Pfandschaften von 220 Radergulden und 120 kölnische Gulden, die im Fall des Lehensheimfalls den Erben zurückzuzahlen sind, soll es bei dem bisherigen Gebrauch bleiben. Der Bevollmächtigte hat den Lehenseid geleistet. Sr.: Ausst.
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Friedrich Ludwig, Graf zu Löwenstein-Wertheim, belehnt den Bevollmächtigten der Brüder Wolf Heinrich und Johann Anton von Breitbach, Herren zu Bürresheim, Michael Gries, Notar und Gerichtsschöffe zu Mayen, als Erblehen mit dem Hof Langenbahn in der Grafschaft Virneburg mit allem Zubehör, auch mit der Freiheit, Fischerei und Jägerei, gemäß dem Inhalt der Lehensurkunden des (å) Wilhelm von Breitbach und auch der Neubelehnten. Bezüglich der von Wilhelm abgelösten Pfandschaften von 220 Radergulden und 120 kölnische Gulden, die im Fall des Lehensheimfalls den Erben zurückzuzahlen sind, soll es bei dem bisherigen Gebrauch bleiben. Der Bevollmächtigte hat den Lehenseid geleistet. Sr.: Ausst.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 6 Nr. 719 Insert
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 6 Grafschaft Virneburg - Urkunden
Grafschaft Virneburg - Urkunden >> 1600-1699
1629 März 6 (1629 März 6 Virneburg)
o.A.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ