Rudolf August u. Anton Ulrich, Gebrüder, Herzöge zu Br. u. Lün., verleihen zu Erbenzins denjenigen Zins- bzw. Meiergefälle, welche der Herzog Friedrich Ulrich für eine Schuld von 1180 Reichstaler der Wittwe des Wolfenbüttelschen Hofrats u. Gerichtsschultheiß Dr. Albert Clampius wiederkäuflich ao 1627 verkauft hatte, dem Hof- u. Forstrat auch Hofgerichtsassessor August Rudolph Lüning, auf welchen diese Gefälle durch Testament der Wittwe Clampius gekommen waren, - 14 Scheffel Roggen bei der Mühle zu Rüningen u. 4 Scheffel Weizen bei einem Meier zu Klein-Winnigstedt (jetzt Henning Strümpeln). - Der besagte Verkauf war vom Herzog August ao 1637 bestätigt u. waren die fraglichen Güter vormals von den von Sampleben zu Lehen getragen. - Der Erbenzinsmann muß jährlich 14 gute Groschen wegen der Rüninger Mühlengefälle an das Amt der Eich u. 4 gute Groschen wegen der Winnigstedter Meiergefälle an das Residenzamt Wolfenbüttel entrichten. So geschehen u. gegeben in Unser Vestunge Wolffenbüttel nach Christi–Geburt 1699 den 2. Monatstag Januarii. Mit den Unterschr. Holzkapsel am Pergamentstreifen. Siegel verloren.

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Niedersächsisches Landesarchiv
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