1416 Apr. 18 (an dem heylgen Oster abend) Der Kleriker Martin gen. Gerung, Pfarrer zu Neuenstadt am Kocher (tzu der Nüwenstat an dem Kochen gelegen) im Bistum Würzburg, gibt Kloster Schöntal als Seelgerät für sich und seine Vorfahren die Güter zu Großgartach (Grözzen Garttach), die er von seiner + Muhme Hedwig von Forchtenberg, Tochter des Burkhard Wickenvogt (Wikkenvogts), Bürger zu Wimpfen [am Berg], und seiner Frau Hildegund, ererbt hat, nämlich Hofstatt und Garten, die Hartmut Trutz (Trücze) besaß, samt der Gült von 7 ß hl weniger 4 hl und 13 Erntehühnern, Hofstatt und Garten, die Albrecht Schweigerer besaß, samt der Gült von 6 ß hl, 2 Erntehühnern und 1 Fastnachtshuhn und einen Garten, den Konrad Daum (Düm) besaß, samt der Gült von 6 ß hl, alles zu Großgartach (Großen Gartah), freies Eigen, die beiden ersten Stücke mit der Herdsteuer (hertrecht). Zeugen: Herr Albrecht, Frühmesser zu Gochsen (Gößhein), und die Edelknechte 2) Junker Seifried von Michelfeld (-felt) und 3) Junker Raban von Neudeck (Nydek) Siegler: 1) der A., 2) - 3) die beiden Junker Ausf. Perg. - 3 Sg., 2. und 3. besch. - Rv.: Littera super census in Gartach et duodecim [?] erenthuner