MWMV Zechenstilllegungen NW 0360 (Bestand)
Show full title
NW 0360 350.18.01
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden >> 4.2.56. Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr >> 4.2.56.4. Bergbau und Energie
1963-1976
Bergbau- und Energiewirtschaft (hier v.a. Zechenstilllegungen)
Bestandsbeschreibung: Informationen zum Bestand
Der Bestand NW 360 wurde 1981 vom damaligen Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr (MWMV) abgegeben und enthielt fast ausschließlich Unterlagen, die aufgrund der ”Richtlinien über die Gewährung von Prämien für die Stillegung von Steinkohlenbergwerken und die Veräußerung von Grundstücken aus Bergbaubesitz“ vom 22.3.1967 (Bundesanzeiger Nr. 59 vom 29.3.1967) entstanden sind. Zum überwiegenden Teil handelt es sich um Schriftverkehr der ”Aktionsgemeinschaft Deutsche Steinkohlenreviere“ in ihrer Funktion als Empfänger der Anträge von Bergbau-Unternehmen einschließlich umfangreicher Anlagen (v.a. Grundbuchauszüge, Karten, Pläne, Statistiken, Notariatsurkunden), die sie dann mit Feststellungsvermerken über das Vorliegen der Prämienbedingungen incl. entsprechender Bestätigungen an den Bundeswirtschaftsminister bzw. den ”Bundesbeauftragten für den Steinkohlenbergbau und die Steinkohlenbergbaugebiete“ weitergeleitet hat. Das MWMV ist nur in Ausnahmefällen mit eigenen Vermerken über Beratungen zu Anträgen und wenigen Schreiben an das BMWi in den Akten vertreten und hat so nur in wenigen Fällen Bearbeitungsspuren hinterlassen.
Vor diesem Hintergrund und da außerdem zum einen die maßgebliche Überlieferung seitens der Bergämter bzw. des Landesoberbergamts zu erwarten ist, zum anderen im Bergbauarchiv Bochum umfangreiches Material zur Geschichte der einzelnen Zechen vorliegt, wurden nur 22 Akten mit erkennbarer Beteiligung des MWMV exemplarisch archiviert und mit den aus NW 500 stammenden Vorgängen zu Zechenstillegungen in der Klassifikationsgruppe 2.4.3 zusammengefasst.
Zu den Themenkreisen Bergbau und Energiewirtschaft sind (abgesehen vom bereits erwähnten Bestand NW 362 ergänzend heranzuziehen aus dem Wirtschaftsministerium die Bestände NW 74 (Findbuch 350.03), NW 78 (Findbuch 350.02), NW 105 (Findbuch 350.01) sowie Teile des Bestandes NW 497 (Klassifikationsgruppen 3.2.1, 9.4, 9.5.1 und 12 im Findbuch 350.23). Stellvertretend für Quellen aus anderen Ressorts sei auf die Bestände NW 549 und 596 aus dem Bereich Landesplanung (Klassifikatiosngruppen 8.5.2 und 8.5.3 im Findbuch 360.22) und aus dem Bereich Ressortkoordination der Staatskanzlei verwiesen (Klassifikationsgruppe 2 im Findbuch 305.34).
Die Bestände NW 360, NW 500 und NW 642 wurden, mit Unterbrechungen, zwischen Juli 2002 und April 2003 von OStAR Dr. Koppetsch verzeichnet im Findbuch 350.18.00. Die Nummern 1212-1227 des Bestandes NW 500 wurden im April 2012 von StAR Dr. Schlemmer verzeichnet. Eine Auflösung des ursprünglichen Findbuchs erfolgte im Dezember 2018.
Informationen zur Nutzung
Eine Nutzung des Bestandes ist grundsätzlich nach Archivgesetz NRW (ArchivG NRW) und Archivnutzungs- und Gebührenordnung Nordrhein-Westfalen (ArchivNGO) in der gültigen Fassung möglich.
Grundsätzlich kann jedermann das, im Landesarchiv verwahrte Archivgut nutzen (§ 6 I ArchivG NRW).
Die Nutzung erfolgt nach Ablauf einer Schutzfrist. Für vorliegende Akten findet die allgemeine Schutzfrist von 30 Jahren nach Aktenschluss Anwendung (§ 7 I 1 ArchivG NRW). Eine Nutzung ist nach Ablauf dieser Frist möglich, sofern keine Gründe des § 6 II ArchivG NRW vorliegen.
Für die Nutzung und Anfertigung von Reprographien können auf Grundlage der ArchivNGO Gebühren anfallen.
Es gibt keine Informationen über bereits erfolgte Nutzung der Unterlagen nach Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Auch urheberrechtliche Vorschriften sind nicht betroffen. Der Erhaltungszustand lässt eine Nutzung der Unterlagen zu.
Bestandsbeschreibung: Informationen zum Bestand
Der Bestand NW 360 wurde 1981 vom damaligen Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr (MWMV) abgegeben und enthielt fast ausschließlich Unterlagen, die aufgrund der ”Richtlinien über die Gewährung von Prämien für die Stillegung von Steinkohlenbergwerken und die Veräußerung von Grundstücken aus Bergbaubesitz“ vom 22.3.1967 (Bundesanzeiger Nr. 59 vom 29.3.1967) entstanden sind. Zum überwiegenden Teil handelt es sich um Schriftverkehr der ”Aktionsgemeinschaft Deutsche Steinkohlenreviere“ in ihrer Funktion als Empfänger der Anträge von Bergbau-Unternehmen einschließlich umfangreicher Anlagen (v.a. Grundbuchauszüge, Karten, Pläne, Statistiken, Notariatsurkunden), die sie dann mit Feststellungsvermerken über das Vorliegen der Prämienbedingungen incl. entsprechender Bestätigungen an den Bundeswirtschaftsminister bzw. den ”Bundesbeauftragten für den Steinkohlenbergbau und die Steinkohlenbergbaugebiete“ weitergeleitet hat. Das MWMV ist nur in Ausnahmefällen mit eigenen Vermerken über Beratungen zu Anträgen und wenigen Schreiben an das BMWi in den Akten vertreten und hat so nur in wenigen Fällen Bearbeitungsspuren hinterlassen.
Vor diesem Hintergrund und da außerdem zum einen die maßgebliche Überlieferung seitens der Bergämter bzw. des Landesoberbergamts zu erwarten ist, zum anderen im Bergbauarchiv Bochum umfangreiches Material zur Geschichte der einzelnen Zechen vorliegt, wurden nur 22 Akten mit erkennbarer Beteiligung des MWMV exemplarisch archiviert und mit den aus NW 500 stammenden Vorgängen zu Zechenstillegungen in der Klassifikationsgruppe 2.4.3 zusammengefasst.
Zu den Themenkreisen Bergbau und Energiewirtschaft sind (abgesehen vom bereits erwähnten Bestand NW 362 ergänzend heranzuziehen aus dem Wirtschaftsministerium die Bestände NW 74 (Findbuch 350.03), NW 78 (Findbuch 350.02), NW 105 (Findbuch 350.01) sowie Teile des Bestandes NW 497 (Klassifikationsgruppen 3.2.1, 9.4, 9.5.1 und 12 im Findbuch 350.23). Stellvertretend für Quellen aus anderen Ressorts sei auf die Bestände NW 549 und 596 aus dem Bereich Landesplanung (Klassifikatiosngruppen 8.5.2 und 8.5.3 im Findbuch 360.22) und aus dem Bereich Ressortkoordination der Staatskanzlei verwiesen (Klassifikationsgruppe 2 im Findbuch 305.34).
Die Bestände NW 360, NW 500 und NW 642 wurden, mit Unterbrechungen, zwischen Juli 2002 und April 2003 von OStAR Dr. Koppetsch verzeichnet im Findbuch 350.18.00. Die Nummern 1212-1227 des Bestandes NW 500 wurden im April 2012 von StAR Dr. Schlemmer verzeichnet. Eine Auflösung des ursprünglichen Findbuchs erfolgte im Dezember 2018.
Informationen zur Nutzung
Eine Nutzung des Bestandes ist grundsätzlich nach Archivgesetz NRW (ArchivG NRW) und Archivnutzungs- und Gebührenordnung Nordrhein-Westfalen (ArchivNGO) in der gültigen Fassung möglich.
Grundsätzlich kann jedermann das, im Landesarchiv verwahrte Archivgut nutzen (§ 6 I ArchivG NRW).
Die Nutzung erfolgt nach Ablauf einer Schutzfrist. Für vorliegende Akten findet die allgemeine Schutzfrist von 30 Jahren nach Aktenschluss Anwendung (§ 7 I 1 ArchivG NRW). Eine Nutzung ist nach Ablauf dieser Frist möglich, sofern keine Gründe des § 6 II ArchivG NRW vorliegen.
Für die Nutzung und Anfertigung von Reprographien können auf Grundlage der ArchivNGO Gebühren anfallen.
Es gibt keine Informationen über bereits erfolgte Nutzung der Unterlagen nach Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Auch urheberrechtliche Vorschriften sind nicht betroffen. Der Erhaltungszustand lässt eine Nutzung der Unterlagen zu.
Archivbestand
Deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
21.04.2026, 8:22 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW (Archival tectonics)
- 4.2. Oberste Landesbehörden (Archival tectonics)
- 4.2.56. Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr (Archival tectonics)
- 4.2.56.4. Bergbau und Energie (Archival tectonics)
- MWMV Zechenstilllegungen NW 0360 (Archival holding)