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In Nr. 971 [1457 April 11] inserierte Urkunde: Heinrich von
Bimbach und seine Ehefrau Margarete (Grete) bekunden für sich und ihre
Erben, dass sie...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1371-1380
1379 Mai 16
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben nach Crists geburt dryzehinhuendert iar in deme nuene und sibinzigisten iare am Mantag in der Cruzwochen vor unsers Herren uffart
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: In Nr. 971 [1457 April 11] inserierte Urkunde: Heinrich von Bimbach und seine Ehefrau Margarete (Grete) bekunden für sich und ihre Erben, dass sie Metze von Lisberg (Liesberg) der Älteren, ihrer Tochter Elisabeth (Else), beide Nonnen in Blankenau oder dem, der diese Urkunde besitzt, eine Wiese zwischen Großenlüder und Bimbach, die (Gemeitswisen) genannt wird, mit allem Zubehör, so wie er und seine Vorfahren sie bisher besessen haben, für 30 gute, schwere, wohl gewogene Gulden, wie sie in Fulda üblich sind, verkauft haben. Im Fall von Ansprüchen wegen der Wiese werden Heinrichs Vater Ludwig (Lozen) von Bimbach, Heinrichs Schwager Wetzel (Wiczel) Döring (Doringen) zu Lüder und Heinrich (Heinz) von Buttlar (Botteler) zu Lüder als Bürgen bestimmt. Falls notwendig, sollen die Bürgen jeweils mit Knecht und Pferd zum Einlager in eine offene Herberge nach Fulda oder Schlitz kommen. Ausscheidende Bürgen werden binnen Monatsfrist ersetzt; widrigenfalls leisten die verbliebenen Bürgen das Einlager allein. Die Bürgen sollen durch das Einlager schadlos bleiben und von ihren Eiden gelöst werden. Für Heinrich von Bimbach besteht ein jederzeitiges Rückkaufsrecht für 30 Gulden. Die Bürgen versichern, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Siegelankündigung: Heinrich von Bimbach; Friedrich (Fritschen) von Bimbach siegelt für seine Nichte (nyfftel) Margarete von Bimbach; die Bürgen Ludwig von Bimbach, Wetzel Döring zu Lüder und Heinrich von Buttlar zu Lüder). (siehe Abbildungen: 4. und 5. Seite)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.