Der Generalvikar des Johannes [II. von Lupfen], Bischof von Konstanz, befiehlt dem Dekan von Mengen, dem Johann Georg von Reischach, Konventual zu Weingarten, der zum Pfarrer von Hoßkirch bestellt wurde, den Treue- und Gehorsamseid abzunehmen. Er soll auch schwören, bei der Kirche zu bleiben und die Häresie nicht zu begünstigen. Unterschrieben von Notar Jo[hannes] Böpplin.
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Der Generalvikar des Johannes [II. von Lupfen], Bischof von Konstanz, befiehlt dem Dekan von Mengen, dem Johann Georg von Reischach, Konventual zu Weingarten, der zum Pfarrer von Hoßkirch bestellt wurde, den Treue- und Gehorsamseid abzunehmen. Er soll auch schwören, bei der Kirche zu bleiben und die Häresie nicht zu begünstigen. Unterschrieben von Notar Jo[hannes] Böpplin.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1007
A 2.4.486
B 522 II U 0915
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1535 April 30 (die ultima mensis Aprilis)
14,7 x 18 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Aussteller: Der Generalvikar des Johannes [II. von Lupfen], Bischof von Konstanz
Empfänger: Dekan von Mengen
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Rückvermerk, demzufolge Reischach den Eid am 13. Juni (Sonntag vor St. Veit) 1535 vor Franciscus [Bentz], Pfarrer in Ostrach, ablegte.
Empfänger: Dekan von Mengen
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Rückvermerk, demzufolge Reischach den Eid am 13. Juni (Sonntag vor St. Veit) 1535 vor Franciscus [Bentz], Pfarrer in Ostrach, ablegte.
Bentz, Franciscus; Pfarrer
Böpplin, Johannes, Notar
Reischach, Johann Georg von; Pfarrer
Hoßkirch RV; Pfarrer
Mengen SIG; Dekan
Ostrach SIG; Pfarrer
Weingarten RV; Kloster, Konventual
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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