OB von Wertheim warnt vor Sekte "Universelles Leben"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931035/109
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> August
17. August 1993
Der Wertheimer Oberbürgermeister Stefan Gläser warnt vor der umstrittenen Sekte "Universelles Leben", die ihren Sitz in Hettstadt im Landkreis Würzburg hat. Die Sekte hat einen Bauernhof in Wertheim-Höhefeld gekauft. GLÄSER: Er warnt davor, daß die umstrittene Sekte "Universelles Leben" in die örtliche bürgerschaftliche Gemeinschaft eindringt, dort versucht, die Mehrheit zu erlangen und damit Unfrieden in das Dorf zu bringen. ZORN: Seit sechs Jahren wohnen Mitglieder der Sekte "Universelles Leben" in seiner Gemeinde. Bis jetzt hat noch kein Mitglied dieser Sekte versucht, in das dörfliche Leben einzudringen. Einzige Ausnahme ist eine Person dieser Sekte, die Gemeinderatsmitglied ist. DENZER: Die Sekte "Universelles Leben" kann mit administrativen Mitteln einer unteren staatlichen Verwaltungsbehörde nicht bekämpft werden. Dies ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe.
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Audio-Visuelle Medien
Denzer, Georg; Kommunalpolitiker, Landrat, 1942-
Zorn, Waldemar; Bürgermeister
Hettstadt WÜ
Höhefeld : Wertheim TBB
Main-Tauber-Kreis TBB Landkreis
Wertheim TBB
Sekte; Universelles Leben
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ