Adolf Rau von Holzhausen, Schulmeister und Kämmerer zu Mainz, Hartman von Windeck, kaiserlicher Rechte Doktor und Schultheiß, und die Richter Johann Molsberg, Johann Hasselbaum, Johann Hauenhut und Marx Morsheimer, "des jars [...] dusent funffhundert vnd echt [...] vff den nehisten mytwuchen nach sant Johans tag Baptiste in hoen summer gelegen", gewinnt Franciscus Starck den dritten Bann über etwa 7 Viertel Weingarten, unten an den Kartäusern "vff dem Righ", darin der Albansborn steht, stößt oben nach St. Alban mit einer Tür auf die Straße und der Länge nach an den Fußpfad unter den Kartäusern, der andern Länge nach auf die Gasse und den Weingarten gen. "der Merteller wyngart", den Herr Jakob Schlüssel ("Schlussell"), Vikar des Altars der 10000 Märtyrer ("merteller") zu St. Alban innehat, stößt unter der Mauer auf beiden Seiten hinter die Kartäuser; der Weingarten ist freieigen, sein unteres Ende auch zehntfrei. Herr Niclas Fabri und Herr Johan Huttich, Vikare des Domstifts zu Mainz und Testamentarier des Herrn Johan Busche, übergeben diesen Weingarten dem gen. Starck und seinen Erben. Mit Eid besagt durch Richter Johann Molsberg. Albrecht, der Fürsprecher, lässt den dritten Bann durchgehen. S. Kämmerer, Schultheiß und Richter.