In addition to the technically required cookies, our website also uses cookies for statistical evaluation. You can also use the website without these cookies. By clicking on "I agree" you agree that we may set cookies for analysis purposes. You can see and change your cookie settings here.
Veräußerung und Verpfändung von Pfarrlehen zu Wilnsdorf und Irmgarteichen
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.15. Kirchspiel Rödgen-Wilnsdorf (evangelisch und katholisch)
1779-1809
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuch der Witwe des Willem Wilhelms zu Wilnsdorf um Veräußerung ihres Pfarrlehns (1780); Gesuch des Johann Georg Cöllschen zu Wilnsdorf um Veräußerung seines Pfarrlehns (1782); Gesuch des Johann Henrich Schütz zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Pfarrlehns (1783); Gesuch des Johannes Wilhelm Thomas zu Wilnsdorf und der Ehefrau des Johannes Henrich Heesen zu Eiserfeld um Veräußerung ihres Erblehnguts (1783); Gesuch des David Schlosser zu Wilnsdorf um Veräußerung seines Pfarrlehns (1783); Gesuch des Ebert Neuser zu Wilnsdorf um Veräußerung seines Pfarrlehns (1784); Gesuch des Johann Ruben Will/Wüll zu Wilnsdorf um Erteilung eines Konsenses zu dem zwischen ihm und Johannes Hofmann über einen halben Jahn im Pfarrlehngut geschlossenen Kaufkontrakt (1786); Gesuch der Erben des Johann Georg Gräf zu Wilnsdorf um Veräußerung ihres Anteils am Irmgarteichener Pfarrgutlehn in der Wilnsdorfer Gemarkung (1786); Gesuch des Peter Meißwinkel zu Wilnsdorf um Verpfändung seines kürzlich gekauften Pfarrlehns (1786); Gesuch des Johannes Euteneuer zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Rödger Pfarrlehns, auf dem Esel genannt, zwecks Erbauung seines Hauses (1787); Gesuch des Johann Henrich Löhr zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Irmgarteichener Kirchenlehns (1787); Gesuch des Matthias Winkel zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Pfarrlehns gegen Aufnahme eines Kapitals (1787); Gesuch des Johann Ebert Neuser zu Wilnsdorf um Veräußerung ihres Pfarrlehns (1788); Gesuch des Johann Henrich Meiswinkel zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Pfarrlehns (1789); Gesuch der Ehefrau des Johannes Hussing zu Wilnsdorf um Verpfändung ihrer Irmgarteichener und Wilnsdorfer Pfarrlehngüter (1789); Gesuch des Johann Mertens zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Pfarrlehns (1792); Gesuch des Johann Jacob Meiswinkel zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Pfarrlehns (1793, 1796 ); Gesuch der Witwe des Johannes Henrich Schütz senior zu Wilnsdorf um Veräußerung eines Erbpfarrlehns (1797); Gesuch des Henrich Euteneuer zu Wilnsdorf um Veräußerung ihres Erbpfarrlehns (1797); Gesuch des Hermann Schmidt zu Wilnsdorf, der Ehefrau des Hermann Höpfner und der Ehefrau des Johann Henrich Kottmanns zu Siegen um Veräußerung ihrer Erbpfarrlehen zu Irmgarteichen und Wilnsdorf (1797-1798); Gesuche des Johannes Löhr zu Wilnsdorf um Verpfändung seiner Erbpfarrlehn in Irmgarteichen und Wilnsdorf (1798, 1800); Gesuch des Johann Henrich Heupel zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Erbpfarrlehns (1798); Gesuch des Johann Henrich Schütz zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Erbpfarrlehns (1798-1799); Gesuch des Eberhard Frevel zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Erbpfarrlehns (1799); Gesuch des Jacob Meiswinkel junior zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Erbpfarrlehns (1800, 1803); Gesuch der Witwe des Johann Henrich Schütz zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Erbpfarrlehns (1804); Gesuch des Johannes Dülken zu Wilnsdorf und der Kuranden der hinterbliebenen Kinder des Johannes Stolzen um Manutenenz beim Erbleihbesitz eines zur Wilnsdorfer katholischen Pfarrei zinsbaren Gartenlandes (1806); Gesuch des Johannes Henrich Birkener zu Wilnsdorf um Verpfändung seines Erbpfarrlehns (1809). Korrespondenten u.a.: Justizrat M. Dresler (Siegen), Bredenbeck (Wilnsdorf), Pfarrer Ludwig Victor Emmelius (Rödgen), Amtmann Trainer (Siegen), Pastor Florentinus Pistor (Wilnsdorf), Sekretär Schneider (Siegen), Diesterweg (Siegen), Regierungsrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Siegen), Schneider (Siegen), Seel (Siegen).
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.