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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1482 Mai 9
Regest: Vor den Bürgermeistern Gert Wynekynck und Diderich Poeck und dem Rat der Stadt Beckum (Bechem) erscheinen Peter Dickenberch und seine Frau Else, Bürger zu Beckum, und verkaufen an Johan Bozen und Bertold Geseken, Verwahrer der Armen im Kleinen Hospital zu Beckum, eine erbliche jährliche Rente von 2 Schilling für 3 Mark Pfennige Münsterscher Währung. Die Rente ist fällig auf Himmelfahrt aus einem Platz Land zu 4 Mudde Weizensaat, beleghen in der veltmarcke vor Bechem uppe dem Holtmer berghe zwischen Ländereien Herman Overkampes und Hinrich Bonsen und schutt uppe den Depenbecke, und aus dem Haus Arnt Mackenberghes, in Beckum an der Roddenstraße (Rodenstrate) beim Haus des Hinrich Mollenbrynckes und eyner strate gande van der Rodenstrate uppe de Nortstrate. Land und Haus sind frei bis auf jährliche ½ Gulden Geldes, den der Arnt Mackenberch den veijr vicarien in der kercken to Bechem zuvor verkauft hat, und 6 Pfennig im Jahr aus dem Haus für dasselbe kleine Hospital. Die Verkäufer sowie Arnt Mackenberch, Bürger zu Beckum, geloben Bezahlung und Währschaft. Ankündigung des Stadtsekretsiegels.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.