Akten des Landgrafen Philipp: Instruktionen für den Oberamtmann der Obergrafschaft Katzenelnbogen Alexander v.d. Tann und den Kanzler Heinrich Lersner. Berichte der Gesandten an den Landgrafen mit den Abschriften der Verhandlungen, Verfügungen des Landgrafen an seine Gesandten. Kredenz der kurfürstlichen Gesandten. Schreiben der Gesandten der weltlichen Fürsten zu Frankfurt. Briefwechsel mit Ruprecht Haller v. Hallerstein
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Akten des Landgrafen Philipp: Instruktionen für den Oberamtmann der Obergrafschaft Katzenelnbogen Alexander v.d. Tann und den Kanzler Heinrich Lersner. Berichte der Gesandten an den Landgrafen mit den Abschriften der Verhandlungen, Verfügungen des Landgrafen an seine Gesandten. Kredenz der kurfürstlichen Gesandten. Schreiben der Gesandten der weltlichen Fürsten zu Frankfurt. Briefwechsel mit Ruprecht Haller v. Hallerstein
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.27 Ereignisse von 1552 bis zum Reichstag 1554
Mai - August 1553
Enthält: 1553 Mai, Juni. Verhandlungen mit Mainz in Frankfurt. Punkte der Nebeninstruktion: Übertragung aller in Hessen gelegenen mainzischen Pfandschaften an Hessen zu Mannlehen, als hessische Gegenleistung Verzicht auf alle Ansprüche wegen Kostheims, der niedergeworfenen Reiter und wegen Gernsheims (Franz v. Sickingen)
Enthält: Überlassung von Neustadt mit Zubehör an Hessen, als Gegenleistung Überlassung der Obrigkeit über Stockstadt und Wolfskehlen samt der 'Fahrt' zu Gernsheim an Mainz
Enthält: Irrungen wegen der Jagd am Rottenstrauch und des Geleits auf dem Eichsfelde. - Punkte der zweiten (Haupt-) Instruktion: Anhörung der kaiserlichen Proposition, Entschuldigung wegen des Nichterscheinens des Landgrafen
Enthält: Beilegung der Irrungen zwischen den Bischöfen Melchior von Würzburg und Weigand von Bamberg samt der Stadt Nürnberg und dem Markgrafen Albrecht von Brandenburg, sowie der Irrungen Herzog Heinrichs von Braunschweig mit der Stadt Braunschweig und den braunschweigischen Herren und Junkern
Enthält: Unterhandlung in den Streitigkeiten zwischen dem Kurfürsten Moritz und dem Herzog Johann Friedrich von Sachsen
Enthält: Revision in der Nassauischen Sache. - Feindliche Unternehmungen der kriegführenden Parteien. Klagen des Landgrafen über die schleppenden Verhandlungen in Frankfurt und die dadurch den kriegführenden Fürsten erwachsenden Vorteile. Vorschlag, daß der Landgraf persönlich die Verhandlungen zwischen Markgraf Albrecht und den Bischöfen führen möge. Ablehnung Philipps wegen der durch den Herzog Erich von Braunschweig drohenden Gefahr. Werbung der kaiserlichen Kommissare und der Kurfürsten von Mainz, Trier, Köln und Pfalz bei dem Landgrafen durch Friedrich v. Stockheim Vitztum im Rheingau und Heinrich Riedesel Vogt zu Germersheim. Lösung Jesbergs von Mainz. Supplikation des Adels und der vertriebenen Geschlechter der Stadt Metz, deren Beschwerden über ihre Vergewaltigung durch die Franzosen und den Kardinal von Metz. Notwendigkeit der Absendung der frankfurtischen Gesandten an den Kurfürsten von Sachsen und den Markgrafen Albrecht, um den Ausbruch des Krieges zwischen diesen zu verhüten. Feindseligkeiten zwischen Herzog Erich einer-, Herzog Heinrich von Braunschweig und dem Kurfürsten von Sachsen andererseits. Neue Vorschläge wegen persönlicher Unterhandlung zwischen dem Markgrafen und den Bischöfen (Pfalzgraf Ott Heinrich und Herzog Wolfgang). Fruchtlosigkeit der Frankfurter Verhandlungen. Durchmarsch von zehn Fähnlein Knechten, die Ruprecht Haller für die Statthalterin Königin Maria um Speyer gemustert hat, durch die Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Hessisches Geleit für Markgraf Albrechts Räte. Verlegung der Frankfurter Verhandlungen nach Tauberbischofsheim (Rückkehr Lersners nach Kassel). Abschiede zu Frankfurt
Enthält: Juli, August. Alexander v.d. Tann in Würzburg. Weitere Verhandlungen der kaiserlichen Kommissare und der kurfürstlichen und fürstlichen Gesandten in Würzburg mit dem Markgrafen Albrecht. Leistung der Hilfe gemäß dem Landfrieden. Niederlage Albrechts, Tod der Herzöge Karl und Philipp von Braunschweig und des Kurfürsten Moritz. Verlangen der Herzogin zu Münden an den Landgrafen, zwischen dem Markgrafen und seinen Gegnern zu vermitteln, entsprechende Weisung Philipps an A. v.d. Tann. Kriegserfolge des Kaisers gegen die Franzosen
Enthält: Überlassung von Neustadt mit Zubehör an Hessen, als Gegenleistung Überlassung der Obrigkeit über Stockstadt und Wolfskehlen samt der 'Fahrt' zu Gernsheim an Mainz
Enthält: Irrungen wegen der Jagd am Rottenstrauch und des Geleits auf dem Eichsfelde. - Punkte der zweiten (Haupt-) Instruktion: Anhörung der kaiserlichen Proposition, Entschuldigung wegen des Nichterscheinens des Landgrafen
Enthält: Beilegung der Irrungen zwischen den Bischöfen Melchior von Würzburg und Weigand von Bamberg samt der Stadt Nürnberg und dem Markgrafen Albrecht von Brandenburg, sowie der Irrungen Herzog Heinrichs von Braunschweig mit der Stadt Braunschweig und den braunschweigischen Herren und Junkern
Enthält: Unterhandlung in den Streitigkeiten zwischen dem Kurfürsten Moritz und dem Herzog Johann Friedrich von Sachsen
Enthält: Revision in der Nassauischen Sache. - Feindliche Unternehmungen der kriegführenden Parteien. Klagen des Landgrafen über die schleppenden Verhandlungen in Frankfurt und die dadurch den kriegführenden Fürsten erwachsenden Vorteile. Vorschlag, daß der Landgraf persönlich die Verhandlungen zwischen Markgraf Albrecht und den Bischöfen führen möge. Ablehnung Philipps wegen der durch den Herzog Erich von Braunschweig drohenden Gefahr. Werbung der kaiserlichen Kommissare und der Kurfürsten von Mainz, Trier, Köln und Pfalz bei dem Landgrafen durch Friedrich v. Stockheim Vitztum im Rheingau und Heinrich Riedesel Vogt zu Germersheim. Lösung Jesbergs von Mainz. Supplikation des Adels und der vertriebenen Geschlechter der Stadt Metz, deren Beschwerden über ihre Vergewaltigung durch die Franzosen und den Kardinal von Metz. Notwendigkeit der Absendung der frankfurtischen Gesandten an den Kurfürsten von Sachsen und den Markgrafen Albrecht, um den Ausbruch des Krieges zwischen diesen zu verhüten. Feindseligkeiten zwischen Herzog Erich einer-, Herzog Heinrich von Braunschweig und dem Kurfürsten von Sachsen andererseits. Neue Vorschläge wegen persönlicher Unterhandlung zwischen dem Markgrafen und den Bischöfen (Pfalzgraf Ott Heinrich und Herzog Wolfgang). Fruchtlosigkeit der Frankfurter Verhandlungen. Durchmarsch von zehn Fähnlein Knechten, die Ruprecht Haller für die Statthalterin Königin Maria um Speyer gemustert hat, durch die Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Hessisches Geleit für Markgraf Albrechts Räte. Verlegung der Frankfurter Verhandlungen nach Tauberbischofsheim (Rückkehr Lersners nach Kassel). Abschiede zu Frankfurt
Enthält: Juli, August. Alexander v.d. Tann in Würzburg. Weitere Verhandlungen der kaiserlichen Kommissare und der kurfürstlichen und fürstlichen Gesandten in Würzburg mit dem Markgrafen Albrecht. Leistung der Hilfe gemäß dem Landfrieden. Niederlage Albrechts, Tod der Herzöge Karl und Philipp von Braunschweig und des Kurfürsten Moritz. Verlangen der Herzogin zu Münden an den Landgrafen, zwischen dem Markgrafen und seinen Gegnern zu vermitteln, entsprechende Weisung Philipps an A. v.d. Tann. Kriegserfolge des Kaisers gegen die Franzosen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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