Gültbrief
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 1358
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 3 Kaufbriefe, Zinsbriefe u.ä. 1547-1805
1588 Mai 1, Philippi und Jacobi
Regest: Barthlin Gerttner, Bürger zu Reutlingen, bekennt für sich und seine Erben, die er hiezu festiglich verbinden tut, daß er mit Consens des Rats allhie an Matheus Deckher und Jacob Werenwag, beide des Kleinen Rats und Spitalpfleger, verkauft hat 3 Gulden Jahrzins, auf Philippi und Jacobi fällig, aus seinen 3 Vierteln Baumgarten, außerhalb Gasweihers auf der Hegwiese zwischen Samuel Grötzinger und Marx Ruoffs Witib gelegen, oben auf genannte Witib und unten auf die Hegwiesen stoßend, eigen. Der Zinskauf ist geschehen um 60 Gulden Hauptguts genehmer Landes-, sonderlich aber der Stadt Reutlingen Währung. Wenn er oder seine Erben an Reichung des Zinses ein- oder mehrmals säumig erscheinen, so haben die Pfleger gut Fug, Macht und Recht, das Unterpfand nach der Stadt Reutlingen löblichen Rechten darum anzugreifen so lang und viel, bis ihnen um Hauptgut und Zins eine vollkommene Bezahlung widerfahren ist. Ihm und seinen Erben ist gütlich zugelassen, die 3 Gulden Zins mit 60 Gulden Hauptguts wiederum zu lösen, was sie 1/4 Jahr vorher ankündigen sollen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite bestätigt der Stadtschreiber M. Benedikt Gretzinger, daß am 16. Mai 1601 die Spitalpfleger, Bürgermeister Georg Werenwag und Pauli Klemm, dem Barthlin Gertner weitere 40 Gulden, mit 2 fl zu verzinsen, auf das gleiche Unterpfand dargeliehen haben; desgl. am 28. Dezember 1602 die Spitalpfleger Pauli Klemm und Balthasar Aichlin noch 10 Gulden, mit 30 Kreuzern zu verzinsen. Wegen dieser 10 Gulden ist Hans Schorr Bürge.
1653 Inhaber Johannes Kalbfehl, Metzger.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite bestätigt der Stadtschreiber M. Benedikt Gretzinger, daß am 16. Mai 1601 die Spitalpfleger, Bürgermeister Georg Werenwag und Pauli Klemm, dem Barthlin Gertner weitere 40 Gulden, mit 2 fl zu verzinsen, auf das gleiche Unterpfand dargeliehen haben; desgl. am 28. Dezember 1602 die Spitalpfleger Pauli Klemm und Balthasar Aichlin noch 10 Gulden, mit 30 Kreuzern zu verzinsen. Wegen dieser 10 Gulden ist Hans Schorr Bürge.
1653 Inhaber Johannes Kalbfehl, Metzger.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegel abgeschnitten
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Lorenz Zysar, Stadtschreiber allhie
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Lorenz Zysar, Stadtschreiber allhie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ