Johann Ludwig Graf von Nassau-Hadamar erwirbt von Graf Moritz Christian zu Wied-Runkel die Wälder Mörs und Breidenlöhe, auf welche er laut Urkunde vom 17. August 1650 den Gemeinden Heckholzhausen und Schupbach als damaligen Besitzern 300 Reichstaler angezahlt hatte, nebst hoher Obrigkeit und Jurisdiktion daselbst und in dem Wald Wiltbach, den er schon vordem von den Heckholzhäusern gekauft, vereinbart ferner mit denselben die Befreiung von dem Obertiefenbacher Kontingent in der Reichsmatrikel, und gibt für das alles 600 Reichstaler bar, einen Hengst, verschiedene Gülten und den Nachlass solcher.
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Johann Ludwig Graf von Nassau-Hadamar erwirbt von Graf Moritz Christian zu Wied-Runkel die Wälder Mörs und Breidenlöhe, auf welche er laut Urkunde vom 17. August 1650 den Gemeinden Heckholzhausen und Schupbach als damaligen Besitzern 300 Reichstaler angezahlt hatte, nebst hoher Obrigkeit und Jurisdiktion daselbst und in dem Wald Wiltbach, den er schon vordem von den Heckholzhäusern gekauft, vereinbart ferner mit denselben die Befreiung von dem Obertiefenbacher Kontingent in der Reichsmatrikel, und gibt für das alles 600 Reichstaler bar, einen Hengst, verschiedene Gülten und den Nachlass solcher.
170 I, Verweis auf Abt. 170 II
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 17. Jahrhundert >> 1626-1650 >> 1650
1650-10-27
1) nicht beglaubigte gleichzeitige Kopie; 2) beglaubigte spätere Kopie, es hatten unterschrieben und gesiegelt die beiden Kontrahenten; beiliegend ein Abriß des herzog[unleserlich]lichen Distrikts
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 27. Oct. 1650
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ