AA 0642, 92
Abgefallene Siegel, Best. III, Nr. 11
AA 0642 Abgefallene Siegel
Abgefallene Siegel >> 2. Weltliche Stände >> 2.2. Reichsfürsten, Hochadel
[18. Jh.]
Diverse Registraturbildner
Höhe: 35, Breite: 30
Wachs
Farbe: rot
Form: oval
Umschrift: (ohne Umschrift)
Form: oval
Umschrift: (ohne Umschrift)
Siegel
Unter dem Fürstenhute ein quergeteilter Rundschild mit Herzschild. Die obere Schildhälfte ist durch 4 Spaltungen in 5 Plätze geteilt. 1. (gekrönter) Löwe (Wildgrafschaft); 2. leopardierter Löwe (Rheingrafschaft); 3. drei (2.1) rechtsgekehrte, aufrechte Löwen (Kyrburg); 4. Balken (Vinstingen); 5. auf der Teilung stehende Säule (Anholt). Die untere Schildhälfte ist durch 3 Spaltungen in 4 Plätze geteilt. 1. quergeteilt (Montferrat); 2. fünf Balken, überdeckt von 1 Rautenkranz (Sachsen); 3. schmales, gemeines Kreuz, bewinkelt von 4 abgewendeten lateinischen B (Byzanz-Constantinopel); 4. ein von 4 zugewendeten Adlern bewinkeltes Tatzenkreuz (Mantua-Guastulla); Herzschild: 2 pfahlweis gestellte, mit Kopf und Schwanz auswärts gekrümmte Salme, begleitet von 4 Kreuzchen (Ober-Salm); Schildhalter: 2 wilde, um Haupt und Hüften mit Eichenlaub bekränzte Männer
NN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:38 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.6. Sammlungen (Tektonik)
- 1.6.3. Abgefallene Siegel (Tektonik)
- Abgefallene Siegel AA 0642 (Bestand)
- 2. Weltliche Stände (Gliederung)
- 2.2. Reichsfürsten, Hochadel (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International