Erzbischof Hildebold von Bremen [Sohn der Hedwig von Oldenburg, Tochter Moritz' I.] tritt die Vogtei über ein Gut in Bergedorf, das das Kloster Hude vom Grafen Ludolf von Oldenburg-Bruchhausen gekauft hat, sowie den Zehnten "ad Campum", den sie vom Kloster Bassum gekauft haben, an das genannte Kloster Hude ab. H. dei gratia sancte Bremensis ecclesie archiepiscopus. Omnibus hoc scriptum visuris salutem in domino. Ad notitiam omnium pervenire desideramus quod nos advocatiam unius domus in Berchthorpe quam religiosi viri abbas et conventus Portus Sancte Marie ordinis Cisterciensis a nobili viro L. comite de Oldenburg genero nostro compararunt eis dimittimus liberam et solutam recognoscentes in dicta advocatia nullum ius habere preter abbatem et conventum predictum qui eandem de nostro consensu sunt legittime consecuti, preterea decimam ad Campum quam de abbatiassa et ecclesia Bersensi emerunt ipsos de cetero nolumus impedire presertim cum plenum ius habeant in eadem. 1273 September 09, Bremen (Datum Breme in die dedicationis ecclesie nostre anno domini MCCLXX° Tertio)
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Erzbischof Hildebold von Bremen [Sohn der Hedwig von Oldenburg, Tochter Moritz' I.] tritt die Vogtei über ein Gut in Bergedorf, das das Kloster Hude vom Grafen Ludolf von Oldenburg-Bruchhausen gekauft hat, sowie den Zehnten "ad Campum", den sie vom Kloster Bassum gekauft haben, an das genannte Kloster Hude ab. H. dei gratia sancte Bremensis ecclesie archiepiscopus. Omnibus hoc scriptum visuris salutem in domino. Ad notitiam omnium pervenire desideramus quod nos advocatiam unius domus in Berchthorpe quam religiosi viri abbas et conventus Portus Sancte Marie ordinis Cisterciensis a nobili viro L. comite de Oldenburg genero nostro compararunt eis dimittimus liberam et solutam recognoscentes in dicta advocatia nullum ius habere preter abbatem et conventum predictum qui eandem de nostro consensu sunt legittime consecuti, preterea decimam ad Campum quam de abbatiassa et ecclesia Bersensi emerunt ipsos de cetero nolumus impedire presertim cum plenum ius habeant in eadem. 1273 September 09, Bremen (Datum Breme in die dedicationis ecclesie nostre anno domini MCCLXX° Tertio)
NLA OL, Best. 23, -2 Urk. Nr. 57
NLA OL, Best. 23 Oldenburgische Klöster und Stifter
Oldenburgische Klöster und Stifter >> 6 Urkunden >> 6.2 Zisterzienserkloster Hude >> 6.2.1 Vollständige Urkunden
- 09.09.1273
Enthält: Ausfertigung; lat.; Pergament, 7,5 x 17 cm; ohne Plica. - Rückvermerk: Super decima in Campe et advocatia domus in Berchdorpe. - Siegel: ja; Anzahl 1 (nur Bruchstück, wohl schildförmig; restauriert; an Pergamentpressel anhängend); 2,5 cm. - Beilagen: ja. - Druck: Regg. Ebb. Brem. 1, Nr. 1214; fehlt im OUB 4. - Abschrift: Leverkus, Urkundenbuch (Slg 80, Best. 296 Nr. 7-1), S. 98.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Lokale Behörden (Tektonik)
- Oldenburgische Klöster und Stifter (Bestand)
- 6 Urkunden (Gliederung)
- 6.2 Zisterzienserkloster Hude (Gliederung)
- 6.2.1 Vollständige Urkunden (Gliederung)