0-1-14-1068 - 1104 Urkunden der Stadt Gerresheim: Eheleute Ferdinand Poßberg verkaufen der Stadt Gerresheim ein Grundstück zum Neubau einer katholischen Schule
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0-1-14 Bürgermeistereien Gerresheim und Ludenberg (alt: Bestand XIV), 0-1-14-1078.0000
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22.02.1880
Enthält: Die Eheleute Ferdinand Poßberg, Ökonom zu Gerresheim, und Josepha geb. Ringel verkaufen der Stadt Gerresheim zum Zwecke des Neubaus einer katholischen Schule einen Bauplatz in der Flurabteilung "An der Schindskuhl" gelegen, groß 2 Morgen, grenzend an eine neue Straße, an einen Weg und an das übrige Eigentum der Verkäufer, bildend einen Teil des in der Parzellen-Mutterrolle Gemeinde Gerresheim Art. 125, Flur 16, unter Nr. 695/56 und 700/159 aufgeführten Grundstücks, für 3000 Mark. Verkäufer haben das Grundstück am 11. Mai 1858 von den Erben des in Gerresheim + Kaufmann Peter Abels erworben. - Notariell. Notar F. A. C. Coninx Nr. 267. Mit Beilage (Löschungs-Attest) u.a., Lageplan 1:1000.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ