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Ritterabschiede (ein gebundener Band), Tomus XIV mit Sachregister
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Oberrheinische Reichsritterschaft >> 6 Ritterabschiede seit 1542
1731-1739
Enthält: 1731 Februar 21 (Mainz) Oberrhenischer Ritterschafts-Ritterratsabschied, u. a.: Verteilung des Oberbesserungsquantums von 1.500 fl. (auf die Beteiligten)
Enthält: Inhibitionspatent gegen den Judenwucher, Differenzen mit mehreren v. Dienheim, Kollektation bzw. Retrakt des Gutes des kurpfälzischen Regierungsrats v. Pardon in Handschuhsheim (früher v. Horneck), Juden-Kronsteuer, Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1732 Januar 16: (Mainz): desgl., Varia, vielfach Vorbereitung des folgenden, ferner: adlige Damen haben in Prozessachen keinen Zutritt zu den Gerichtssitzungen, Rezeption Haumiller, Nitschky, Winkelmann, Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1732 Januar 22 (Frankfurt): rheinischer Ritterabschied, u. a.: gleiche Einrichtung [Formulierung] der Ritterratsordnungen, Privilegien, Titulaturen, Retraktsausschreiben in den drei Kantonen, Aufschwörung weit Entfernter durch Bevollmächtigte möglich, des Neurezipierten nur persönlich, Bestätigung der Ritterhauptleute durch den Kaiser nicht ratsam, Verhandlungen in Wien über das 'Subsidium charitativum' durch den Rat der Mittelrheinischen Reichsritterschaft v. Harpracht und den Hauptmann der Oberrheinischen Reichsritterschaft v. Dalberg
Enthält: Judenkronsteuer, 'collectio praejudiciorum favorabilium' der Reichsgerichte, die mühsam erkämpfte Immedietät des Reichsadels im Kurtrierischen und desfallsiger Streit Mittelrheinische Reichsritterschaft / Niederrheinische Reichsritterschaft, Osterspaier Rebellionssache, angeblich unbegründete Beschwerden der Protestanten (vgl. Januar 16 in Vendersheim gegen Faust v. Stromberg), Original, rheinisches Direktorium
Enthält: 1732 Mai 6 (Mainz): Oberrheinischer Ritterschafts-Ritterratsabschied, u. a.: 'Subsidium charitativum', Beitreibung der Zunftgebühren, Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1733 Oktober 7 (Mainz): rheinischer Ritterabschied, u. a.: renitente Mitglieder solle der Kaiser bestrafen, Rekurs der Ortsherrn an die Direktorien in Kriminalsachen?, Massnahmen gegen die Missheiraten adliger Töchter, Appellation in Retraktssachen, Durchsetzung der Besteuerung heimgefallener Lehen, 50 fl. Honorar an den Kraichgauer Syndikus Salzmann für seine Zolldekution, Judenkronsteuer, Ausgleich der Differenzen Mittelrheinische Reichsritterschaft / Burg Friedberg und Mittelrheinische Reichsritterschaft / Niederrheinische Reichsritterschaft, ständige Vertretung der Reichsritterschaft in Wien durch einen Kavalier und in Wetzlar durch einen Gelehrten sei nötig, Rezeptionen (u. a. Fürstenwärther, v. Hollbach, Hauptmann v. Petri, v. Winckelmann abgeschlagen), Neuauflage der 'opera' des Dr. Burgemeister wird abgelehnt, Original, rheinisches Direktorium, Beiakten, Niederrheinische Reichsritterschaft, Mittelrheinische Reichsritterschaft, dazu: Nebenabschied, u. a.: Rezeption des v. Schel zur schwäbischen Reichsritterschaft, Unterstützung der armen Kinder Mosbach v. Lindenfels zu Koblenz, Spende zur Wiedererbauung der Dominikanerkirche Bamberg
Enthält: 1734 Februar 5 (Mainz, Ritterkanzlei): rheinischer Ritterabschied, u. a.: kurpfälzische Forderung auf Lehndienstleistung in Geld im bevorstehenden französischen Krieg, das von dem kaiserlichen Bevollmächtigten Graf v. Kuffstein begehrte Anlehen, Original, rheinisches Direktorium
Enthält: 1734 März 5 (Mainz): desgl., u. a.: Deputierter zum Korrespondenztag (Nürnberg) ist Niederrheinische Reichsritterschaftsdirektor Dam[ian] Lothar v. Eltz, Vergütung für Konsulent Salzmann. Abwehr des kurpfälzischen Begehrens auf Verwendung von Stempelpapier bei ritterschaftlichen Beschwerden durch reziprokes Verhalten, Rezeption des Reichshofrats v. Werner zur fränkischen Reichsritterschaft, die von der Oberrheinischen Reichsritterschaft gratis rezipierten (kurpfälzischen) Minister, Mahnung an die Deputierten, sich bezüglich der Kosten 'bei diesen geldklemmen und kalamitosen Zeiten zu menagiren', Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1734 Dezember 3 (Mainz): Oberrheinischer Ritterschafts-Ritterratsabschied, u. a.: Forderung des Intendanten de Grevillemont zu Straßburg auf Kontributionsrückstände, Steuererlass für den kurpfälzischen Vizekanzler v. Busch von dessen kurpfälzischem Lehnpachtgut Mückenhausen, Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1734 Dezember 10 (Mainz): Oberrheinischer Reichsritterschafts-Abschied, u. a.: Vorbereitung eines neuen Kontributionsvertrags mit der französischen Intendanz wegen des Notstandes der Untertanen durch Fouragierung, Plünderung, Exzesse der Marodeure, nur auswärtige Ritterräte erhalten Diäten, und zwar wegen erschöpfter Kasse nur die Hälfte, Abfindung der Forderung des früheren Konsulenten Gemming auf 2.800 fl. mit 400 fl., Rücktrittsabsicht des Ritterhauptmanns v. Dalberg nach 20jähriger Dienstzeit, Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1735 Juni 20 (Mainz): Oberrheinischer Ritterschafts-Ritterratsabschied, u. a.: verstorbener Ritterrat V. Franz v. Reigersberg und Rückzahlung von 4.000 fl. Darlehen seitens der Oberrheinischen Reichsritterschaft an seine Erben, Vertreter der Oberrheinischen Reichsritterschaft bei der Intendanz ist [Cl[audius] M[oritz]] v. Gagern, Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1735 Juli 8 (Mainz): rheinischer Ritterabschied, u. a.: Differenzen Mittelrheinische Reichsritterschaft / Burg Friedberg (Behandlung des Ritterschaftsrats Sche[n]ck durch die Stadt Friedberg, d.h. die Burg Friedberg), neues 'Subsidium charitativum', Nachweis, dass Oberrheinische Reichsritterschaft und Niederrheinische Reichsritterschaft dem Juden Sinzheim [in Frankfurt?] laut dessen Quittung zwei Ziele und nicht eines, wie Sinzheim behaupte, des alten 'subsidium charitativum' bezahlt hätten, Ruinierung der Untertanen durch den Krieg, Original, rheinisches Direktorium: 1737 April08 (Mainz): Oberrheinische Ritterschafts-Ritterratsabschied, u. a.: Kollektationsstreit mit Leiningen zu Steinbach, desgl. [mit Kloster Jakobsberg?] zu Planig, Anspruch des erzbischöflichen Vikariats auf die Ehegerichtsbarkeit über Juden in Reichsritterschafts-Orten, Spenden zum Neubau der Abtei Eibingen (50 fl.), zum Orgelbau im Dominikanerkloster Mainz (10 fl.), Trauerordnung, Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1737 April 10 (Mainz): Oberrheinischer Reichsritterschaftsabschied, u. a.: sehr schlechte Finanzlage infolge des Kriegs, Beschwerde über Kriegsdrangsale in Badenheim, Rudelsheim, Herrnsheim, Anleihe (50.000 fl.) beim Domkapitel Speyer zur Tilgung von Schulden etc., Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1738 März 4 (Frankfurt): Korrespondenztagsabschied, u. a.: 'Subsidium charitativum', Differenzen Mittelrheinische Reichsritterschaft / Burg Friedberg, Grundsätze für ein allgemeines Rezeptionsstatut, Rezeptionen, u. a. des Herrn v. Müller unter Voraussetzung der Aufgabe des Bürgerrechts zu Nürnberg und jeder bürgerlichen Beschäftigung, Bedenken gegen die Admission des von der Reck zum Domkapitel Mainz unter kaiserlichem Druck, da man sich seit 1576 über 50 Jahre lang gegen das Eindringen des ausländischen und den drei Ritterkreisen nicht angehörenden Adels gewehrt habe, Insertion der Reichsritterschaft in den Friedensvertrag, Veräußerung v. spechtscher Güter an das Stift Muri (tote Hand) und deren erschlichene kaiserliche Konfirmierung, Entfremdung der Herrschaft Nieder-Eschbach, und ob die Reichsstädte 'pro manibus' zu halten, Busecker Tal, Vormundschaft des Ritterhauptmanns [des Kantons Odenwald, Reinhard 1677-1750] v. Gemmingen-Hornberg über die zwei Töchter des Grafen [verstorbener Friedr[ich] Carl zu Erbach-]Erbach, Kopie
Enthält: 1738 März 20 (Mainz): Oberrheinischer Ritterschafts-Ritterratsabschied, u. a.: Kollektation der v. schorrenburgschen Orte Teschen- und Obermoschel, der steinkallenfelsschen Herrschaft Buntenbach, zu Planig, 'subsidium charitativum', Bestallung der Consyndici Dr. Reider und Lic. Hardy, v, d. Reck / Domkapitel Mainz, strikte Durchführung der Gerichtsordnung von 1727, Original
Enthält: Oberrheinische Reichsritterschaft
Enthält: 1739 Juni 25 (Mainz): rheinischer Ritterabschied, u. a.: 'subsidium charitativum' und Finanzbelange der rheinischen Reichsritterschaft
Enthält: Übergehung der Reichsritterschaft im letzten Friedensschluss, Original, Oberrheinische Reichsritterschaft
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.