Konsulat in Belgrad, Bd. 3
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III. HA MdA, II Nr. 514
III. HA MdA Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten
Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten >> 02 Handelspolitische Abteilung >> 02.01 Konsulatswesen >> 02.01.03 Preußische Konsulate in europäischen Staaten >> 02.01.03.15 Serbien und Bosnien
1861 - 1869
Enthält u.a.:
- Jahresberichte des Konsuls Raphael Meroni
- Auseinandersetzung mit deutschen Staatsangehörigen über die jährliche gebührenpflichtige Erneuerung des preußischen Schutzpatents, dabei: Gesuch des G. Merkel, Klempnermeister, u.a. Handwerker, 28.1.1862; Aufnahme der aus dem preuß. Schutz entlassenen Untertanen unter österreichischen Konsulatsschutz/ Zeitungsbericht über die preußische Kolonie, 1863
- Zwistigkeiten des Konsuls Meroni mit dem in Belgrad ansässigen Arzt Bernhard Kallmann, dabei: Zeitungsausschnitte und -auszüge; Bewerbung Kallmanns um konsularischen Auftrag; Berichte u.a. über die Handlungsunfähigkeit der europäischen Konsuln anläßlich des Dschidda-Gemetzels in Belgrad und dem Bombardement, 1865; Broschüre über kirchlichen Zustände, insbesondere über die deutsche evangelische Gemeinde in Belgrad, 1865
- Korrespondenz mit dem Gesandten in Konstantinopel zur Beauftragung des Meroni zur Beobachtung der politischen Zustände und Ereignisse in Bosnien und in der Herzegowina, 1861/62
- Personalangelegenheiten, dabei: Anträge Meronis auf Zuweisung juristisch gebildeten Mitarbeiters; Kuranträge Meronis mit ärztlichen Attesten; Anstellung des Kammergerichtsreferendars Felix Joseph Laubereau als Nachfolger für den am 1.10.1863 abgehenden Nikolof; neuer Amtsdiener Ferdinand Prokay, 1863; Gehaltsanträge für Sekretär Sokolay; Versetzungswunsch Laubereaus bzgl. der neu zu errichtenden Vizekonsulate in den türkischen Immediatprovinzen, 1867; Beschäftigung des Kanzlei-Diätarius Schneider als Aushilfe, 1868; Anstellung des Kammergerichtsreferendar Varges, 1869
- Ernennung zum Generalkonsul durch KO vom 1.12.1864 (nur zit.)
- Beschwerde des Pfarrers v. Cölln und des Lehrers Victor aus Belgrad über den das Konsulat versehenden Kanzler Laubereau und dessen Entscheidung in der Vormundschaftsangelegenheit der Doblerschen Kinder, 1865
- Vorstellungen der Flügeladjutanten v. Strubberg sowie v. Schweinitz über die Notwendigkeit einer Aufwertung des Konsulats Belgrad bzw. der Entsendung eines Militär-Beobachters, 14.2.1863 sowie 24.11.1866
- Gesuch des Kaufmanns Carl Robert Kirschbaum, Solingen, um Auskünfte zu Rüstungsprämissen der serbischen Armee, 20.6.1867
- Ernennung des von der Königinwitwe Elisabeth unterstützten Dr. G. Rosen, Konsul in Jerusalem, nach dem Tod Meronis zum Generalkonsul in Belgrad, Sept. 1867
- Entbindung des Rosen von Funktion als preuß. Generalkonsul nach seiner Ernennung zum Konsul des Norddeutschen Bundes in Belgrad, 28.12.1868.
- Jahresberichte des Konsuls Raphael Meroni
- Auseinandersetzung mit deutschen Staatsangehörigen über die jährliche gebührenpflichtige Erneuerung des preußischen Schutzpatents, dabei: Gesuch des G. Merkel, Klempnermeister, u.a. Handwerker, 28.1.1862; Aufnahme der aus dem preuß. Schutz entlassenen Untertanen unter österreichischen Konsulatsschutz/ Zeitungsbericht über die preußische Kolonie, 1863
- Zwistigkeiten des Konsuls Meroni mit dem in Belgrad ansässigen Arzt Bernhard Kallmann, dabei: Zeitungsausschnitte und -auszüge; Bewerbung Kallmanns um konsularischen Auftrag; Berichte u.a. über die Handlungsunfähigkeit der europäischen Konsuln anläßlich des Dschidda-Gemetzels in Belgrad und dem Bombardement, 1865; Broschüre über kirchlichen Zustände, insbesondere über die deutsche evangelische Gemeinde in Belgrad, 1865
- Korrespondenz mit dem Gesandten in Konstantinopel zur Beauftragung des Meroni zur Beobachtung der politischen Zustände und Ereignisse in Bosnien und in der Herzegowina, 1861/62
- Personalangelegenheiten, dabei: Anträge Meronis auf Zuweisung juristisch gebildeten Mitarbeiters; Kuranträge Meronis mit ärztlichen Attesten; Anstellung des Kammergerichtsreferendars Felix Joseph Laubereau als Nachfolger für den am 1.10.1863 abgehenden Nikolof; neuer Amtsdiener Ferdinand Prokay, 1863; Gehaltsanträge für Sekretär Sokolay; Versetzungswunsch Laubereaus bzgl. der neu zu errichtenden Vizekonsulate in den türkischen Immediatprovinzen, 1867; Beschäftigung des Kanzlei-Diätarius Schneider als Aushilfe, 1868; Anstellung des Kammergerichtsreferendar Varges, 1869
- Ernennung zum Generalkonsul durch KO vom 1.12.1864 (nur zit.)
- Beschwerde des Pfarrers v. Cölln und des Lehrers Victor aus Belgrad über den das Konsulat versehenden Kanzler Laubereau und dessen Entscheidung in der Vormundschaftsangelegenheit der Doblerschen Kinder, 1865
- Vorstellungen der Flügeladjutanten v. Strubberg sowie v. Schweinitz über die Notwendigkeit einer Aufwertung des Konsulats Belgrad bzw. der Entsendung eines Militär-Beobachters, 14.2.1863 sowie 24.11.1866
- Gesuch des Kaufmanns Carl Robert Kirschbaum, Solingen, um Auskünfte zu Rüstungsprämissen der serbischen Armee, 20.6.1867
- Ernennung des von der Königinwitwe Elisabeth unterstützten Dr. G. Rosen, Konsul in Jerusalem, nach dem Tod Meronis zum Generalkonsul in Belgrad, Sept. 1867
- Entbindung des Rosen von Funktion als preuß. Generalkonsul nach seiner Ernennung zum Konsul des Norddeutschen Bundes in Belgrad, 28.12.1868.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:40 MESZ
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