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Materialsammlung und Dokumentation zu den Häusern Berliner Straße 87 - 103 (ungerade Hausnummern, Band III)
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Nachlass Ursela Langenkämper >> 1. Straßen >> 1.1 Berliner Straße
Enthält: enthält: - Kommentare von L. Grabemann über die jeweiligen Häuser; - Haus Nr. 87 (ab 1910, vorher 247/394): langjährige Besitzer Familien Rüter, Fülling, Witte, Maas, Wiemann; Auszug aus den Erinnerungen von Ludwig Grabemann, ab ca. 1890 Gastwirtschaft Witte, ab 1937 Schneiderei Maas, dann Modehaus Wiemann; - Haus Nr. 89 (ab 1910, vorher 249/396): langjährige Besitzer Familien Singenstroth, Saligmann, Hermstrüwer, Eser, 1961 Abbruch, 1962 Neubau, Auszug aus den Erinnerungen von Ludwig Grabemann, Ausschnitte aus der "Neuen Westfälischen" vom 14.07.1961 und vom 11.01.1962 betr. Abbruch und Neubau, Fotos; im Haus Fahrradwerkstätte Hermstrüwe und Instrumentenmacher Eser; - Haus Nr. 251: Besitzer Kniepkamp, 1838 vermutlich zu Nr. 249, Fotos; - Haus Nr. 91 (ab 1910 vorher 288/417): langjährige Besitzer Familien Zur Ucht, Poggenclas, Imkamp, Stedtfeld, 1925 Stadt Gütersloh, Abbruchdatum nicht festzustellen (vor 1949), im Volksmund "Kerskerigge" genannt (dazu Auszug aus den Erinnerungen von Ludwig Grabemann), Gemälde von Harbaum, Zeichnungen, 1949 Würstchenstand von Otto Hünnefeldt (bis 1963), 2 Pläne; Verwaltungsbericht der Stadt Gütersloh 1896-1907: Garten von Witwe Imkamp gekauft; - Haus Nr. 93 (ab 1910, vorher 286/419): langjährige Besitzer Familien Schlüter, Wegener, Mädje, 1937 Stadt Gütersloh, Mai 1963 Abbruch; Wilhelm Wagener (Manufakturwaren) kauft das Haus 1889, Gemälde Harbaum, Fotos, Plan von 1902; - Haus Nr. 95 (ab 1910, vorher 284/421) und Nr. 95a: langjährige Besitzer Familien Schlüter, Stedtfeld, 1901 Zukauf von Mauerstr. 413 als Hinterhaus, 1937 Besitzer Osthushenrich, 1964 Stadt Gütersloh, Abbruch, Auszug aus den Erinnerungen von Ludwig Grabemann; Wilhelm Stedtfeld war lange Viehhändler Unterlagen für Nr. 413a unter Mauerstr.; Gemälde Harbaum, Fotos, Pläne von 1874 und 1931; - Haus Nr. 97 (ab 1910, vorher 282/423): langjährige Besitzer Familien Drees, Stahl, Harbaum, 1932 Stadt Gütersloh, Januar 1964 Abbruch, Fotos, Gemälde von Harbaum; ab 1953 Schlachtermeister Otto Hünnefeldt; - Haus Nr. 99 (ab 1910 vorher 280/425) [diese Nr. hat heute Wagener, früher Mauerstr. 17]: langjährige Besitzer Familien Bollweg, Wix, Kramer, Kniepkamp, Niedermark, Niedermark Erben, 1961/62 Stadt Gütersloh, Abbruch, Zeichnungen, Gemälde Harbaum, Fotos, Plan - Haus Nr. 99 (vorher Mauerstraße 17, Berliner Straße 289/428): langjährige Besitzer Jacke (1802 durch Brand zerstört), Bürgermeister Tegeler, dann Familien Ringeling, Harbaum, Wagener, Auszug aus den Erinnerungen von Ludwig Grabemann, 1915 Kaufhaus Wagener, Gemälde Harbaum, Fotos; Kaufhaus Wagener führte Aussteuer-, Manufaktur- und Modewaren; - Haus Nr. 101 (ab 1910, vorher: 270(?)/431): langjährige Besitzer Familien Goldbecker, Elbracht, 1934 Neubau, 1937 Schulze (Kaufmann), 1961 Erben Schulze, Auszug aus den Erinnerungen von Ludwig Grabemann; Haus 1802 durch Brand zerstört, erst sehr viel später Wiederaufbau, lange Geschäft Friedrich Schulze (Obst- und Gemüse- Groß- und Kleinhandel), Zeitungsausschnitt "Büsker Neune" aus der Neuen Westfälischen vom 05.01.1995, Fotos; - Haus Nr. 103 (ab 1910, vorher 271(?)/435): langjährige Besitzer Familien Spackler, Kosfeld (auch Nr. 437), Verleger, Johannknecht, 1899 Neubau, 1967 Paula Johannknecht; 1802 Brand, erst sehr viel später Wiederaufbau, Auszug aus den Erinnerungen von Ludwig Grabemann; im Haus Fuhrunternehmer Heinrich Johannknecht, später Zigarrenhandlung Johannknecht, Kaffeegroßhandel; Zeitungsartikel: "Heinrich Johannknecht 90 Jahre" (03.11.1952, keine Quellenangabe), "Der Senior der Gütersloher Turner" (Gütersloher Zeitung vom 03.11.1932), "Heinrich-Johannknecht-Treffen" (Gütersloher Zeitung vom 03.12.1951); Fotos, u. a. vom Konfitüren-Geschäft Hilde Wixforth und vom Geschäft Döring (Korbwaren, Kinderwagen, Spielwaren), Erinnerungen von Hanna Döring
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.