Alfred Wolters 1856 (Wesel)-1934 (Bonn): Lebenslauf, Ehrenämter
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Na 090 - 007
Na 090 Alfred Wolters / Fritz, Ernst und Paul Beckmann
Alfred Wolters / Fritz, Ernst und Paul Beckmann
1893 - 1930
Enthält: selbst verfasster Lebenslauf: militärische und zivile Funktionen -1930; Verein der Offiziere des ehem. 2. Rhein. Feldart.-Regts. 23 (e.V.): Mitgliederverz. 1921, Mitteilungen Apr. 1922, Nov. 1924; Provinzialausschuss: Wahl zum stellvertr. bürgerlichen Mitglied bzw. zum bürgerlichen Mitglied der Ober-Ersatz-Kommission im Bezirk der 27. Infanterie Brigarde, welcher die Kreise Sol, RS, Lennep, Elberfeld, Barmen u. Mettmann zugeteilt sind 1893-1914; Wahl zum Mitglied der Einkommensteuer-Berufungskommission im Reg.-Bez. Düsseldorf 1916; Beisitzer des Schiedsgerichts, stellv. Handelsrichter; Beigeordneter der Stadt Solingen 1897, 1903, 1914 in Nachfolge von G. Coppel Stellvertreter des Oberbürgermeisters, 1920 zurückgetreten Repräsentant der ev. Gemeinde; Mitglied der städt. Schuldeputation 1897, 1904, Mitglied des Berg. Geschichtsvereins 1894; Maschinenbau und Kleineisenindustrie-Berufsgenossenschaft Sek. V: Geschäftsbericht für 1910; Plan der Sitzplätze der Abgeordneten im Landtagssitzungssaale des Ständehauses zu Düsseldorf 17.3.1918 (an Stelle Beckmanns Wolters); Wahl zum Abgeordneten des Provinziallandtags 26.3.1918; Mitglied der Handelskammer seit 1919, März 1921 in Nachfolge von Franz Peres stellv. Vorsitzender bis Ende 1928; Ehrungen: China-Gedenkmünze 1902, Verdienstkreuz für Kriegshilfe 1917, Roter Adlerorden 4. Klasse 1918, Eiserne Kreuz 2. Kl. am weißen Bande mit schwarzer Einfassung 1919 (Besitzzeugnis) [ohne die Orden], Kommerzienrath 1908 (Bekanntmachung in: Deutscher Reichsanzeiger und Kgl. Preuß. Staatsanzeiger 1908 Nr. 109), Ehrendoktor Bonn 1926; Urkunde für Helene Wolters für 25 Jahre u. darüber Mitarbeit im Evangelischen Frauenverein Solingen 1833-1933
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:06 MEZ