Karl [III.] Philipp Pfalzgraf [von Neuburg] (volle Titulatur) belehnt nach dem Tod seines Bruders Johann Wilhelm Pfalzgraf von Neuburg als dessen rechtmäßiger Nachfolger im Herzogtum Pfalz-Neuburg die beiden Brüder Adam (Philipp Adam Sigmundt) Schenk und Karl Christof (Sebastian Carl Christoph) Schenk Freiherren von Stauffenberg mit allen ihren männlichen und weiblichen Erben mit Gütern und Stücken in Amerdingen, die vom neuburgischen Fürstentum Bayern zu Lehen rühren und deren Bebauer und Zinsleistungen genannt werden. Diese Besitzungen waren zuletzt 1715 zur Hälfte an Philipp Adam Sigismund Schenk Freiherr von Stauffenberg verliehen worden und werden jetzt nach seinem Austritt aus der Vormundschaft auch an seinen Bruder Sebastian Carl Christof Schenk Freiherr von Stauffenberg verliehen. Als bevollmächtigter Anwalt von Philipp Adam Sigismund Schenk und Sebastian Carl Christof Schenk Freiherren von Stauffenberg schwört Johann Michael Thurner, Obervogt in Amerdingen, nach dem Inhalt eines Reversbriefes, dass sie ihre Treue zeigen, den Nutzen ihres Lehensherren fördern und sich in allen Dingen wie getreue Lehensleute verhalten werden.