Konrad Lullin, Kirchherr zu Saulgau, entscheidet in der Streitsache zwischen Abt Ludwig des Klosters Salmansweiler und Konrad Maerck von Judentenberg, wonach der kleine Zehnt daselbst der Kirche zu Burgweiler gehört, und dem Kloster Salmansweiler, dem die Kirche inkorporiert ist, gereicht werden muß
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/4 T 1 Nr. 30
Rep. III, 2, 226
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/4 T 1 Ostrach: Urkunden Salemer Oberamt Ostrach
Ostrach: Urkunden Salemer Oberamt Ostrach >> I. Urkunden
1463 Juni 17 (Fr n. Veit)
Urkunden
Siegler: Aussteller
Vermerke: Rv.: Von den Zehenden wegen zuo Judentenberg Burgweiler Kr. Überlingen
Vermerke: Rv.: Von den Zehenden wegen zuo Judentenberg Burgweiler Kr. Überlingen
Ludwig; Abt von Salem
Lullin, Konrad; Kirchherr, Saulgau
Maerck, Konrad; Judentenberg
Bad Saulgau SIG
Burgweiler, Ostrach SIG
Judentenberg : Ruschweiler, Illmensee SIG
Salem FN; Abt Ludwig
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ