Mechtild Forder sowie die Eheleute Wilhelm Bonges
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K/91
U 29
I 4 Dülken Dülken
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1782 März 13
Regest: Mechtild Forder sowie die Eheleute Wilhelm Bonges und Anna Catharina Bellen, Vormünder des Gottfried Forder, verkaufen für 300 Reichstaler den Eheleuten Mathias Balses und Gertrud Weffers folgende Immobilien: 1. Haus, Hof, Scheuer und Stallung in der Brochstraße neben der Witwe des Gerhard Fonger und Johann Wilhelm Bonges 2. einen Garten außerhalb der Broichpforte neben Peter Mühlen und dem Judenfriedhof 3. ein Stück Land auf dem Keymes Pätken 4. ein Stück Land auf dem Lobbericher Weg 5. ein Stück Land an St. Thönis Graf, neben Adam Busch und Peter Weyhers 6. ein Stück Land an der Pohlhütte neben Joh. Meetz und Joh. Heyer und vor Jacob Schündelen 7. ein Stück Land in der Pohlhütte neben Ahret Schautes und Anton Gießen und vor Matthias Bolten 8. ein Stück Land auf dem Vierscher Pfad neben Franz Heinr. Gerdhaußen und Joh. Wix
Urkunden
Forder, Mechtild
Bonges, Wilhelm
Bellen, Anna Katharina
Forder, Gottfried
Balses, Matthias
Weffers, Gertrud
Fonger, Gerhard
Bonges, Johann Wilhelm
Mühlen, Peter
Busch, Adam
Weyhers, Peter
Meetz, Johann
Heyer, Joh.
Schündelen, Jacob
Schautes, Ahret
Gießen, Anton
Bolten, Matthias
Gerdhaußen, Franz Heinr.
Wix, Johann
Broichstraße
Broichpforte
Keymes Pätken
Lobbericher Weg
St. Thönis Graf
Pohlhütte
Vierscher Pfad
Friedhöfe, Juden
Juden, Friedhof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:00 MEZ