Befehlsschreiben des Abtes (Konstantin) von Salem an den Rat und Oberamtmann des Reichsgotteshauses Heggbach Lorenz Christoph v. Staab im Anschluß an eine Klage des Magistrats der Reichsstadt Biberach über Verletzung ihrer Jurisdiktionshoheit durch Arrestierung des dem reichsstädtischen Spital untertänigen Georg Ay im Gerichtsstab Baustetten (1737 Aug. 14), "Genauerer Bericht" v. Staabs an den salem. Geh. Rat und Kanzler v. Albini über die ihm vorgeworfene Jurisdiktionsverletzung (1737 Aug. 26) und Begleitschreiben des Abtes an die Äbtissin zum Beschwerdeschreiben Biberachs an ihn (1737 Aug. 28); Schriftwechsel zwischen Abt Konstantin und Äbtissin Maria Caecilia über die Beilegung der seit vielen Jahren bestehenden "verdrießlichen Differenzen" wegen des gemeinschaftl. Dorfes Baustetten durch einen (vom Abt mißbilligten) Vergleich zwischen Kl. Heggbach und der Reichsstadt Biberach. Mit einem "Untertänig-pflichtmäßigen Amtsbericht" der Pflege Schemmerberg über den Vertrag und einem Blatt mit Notizen zum 7. Paragraphen des Vertrags
Vollständigen Titel anzeigen
Befehlsschreiben des Abtes (Konstantin) von Salem an den Rat und Oberamtmann des Reichsgotteshauses Heggbach Lorenz Christoph v. Staab im Anschluß an eine Klage des Magistrats der Reichsstadt Biberach über Verletzung ihrer Jurisdiktionshoheit durch Arrestierung des dem reichsstädtischen Spital untertänigen Georg Ay im Gerichtsstab Baustetten (1737 Aug. 14), "Genauerer Bericht" v. Staabs an den salem. Geh. Rat und Kanzler v. Albini über die ihm vorgeworfene Jurisdiktionsverletzung (1737 Aug. 26) und Begleitschreiben des Abtes an die Äbtissin zum Beschwerdeschreiben Biberachs an ihn (1737 Aug. 28); Schriftwechsel zwischen Abt Konstantin und Äbtissin Maria Caecilia über die Beilegung der seit vielen Jahren bestehenden "verdrießlichen Differenzen" wegen des gemeinschaftl. Dorfes Baustetten durch einen (vom Abt mißbilligten) Vergleich zwischen Kl. Heggbach und der Reichsstadt Biberach. Mit einem "Untertänig-pflichtmäßigen Amtsbericht" der Pflege Schemmerberg über den Vertrag und einem Blatt mit Notizen zum 7. Paragraphen des Vertrags
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Nr. 81
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Salem betr. Heggbach
Salem betr. Heggbach >> 1. Titelaufnahmen
1737 Aug. und 1739 Mai/Juni
1 Fasz. (Konzepte, Ausfertigungen; Beilagen)
Archivale
Albini, Joseph Anton von; Rat, Kanzler, Salem
Ay, Georg; Baustetten
Konstantin; Abt von Salem
Maria Caecilia; Äbtissin von Heggbach
Staab, Lorenz Christof von; OAM
Baustetten, Laupheim BC
Biberach an der Riß BC
Heggbach: Maselheim BC
Salem FN
Schemmerberg, Schemmerhofen BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ