Kläger: Hans Rantzau zu Blockshagen und Quarnbek mit Marutendorf und Dorotheenthal, lauenburgischer Statthalter im Land Hadeln, Beklagte: Henning Reventlow, Amtmann zu Flensburg, und Detlef Reventlow, Probst zu Preetz und herzoglicher Rat, zu Hemmelmark, Glasau, Testorf und Hohenlieth, Prozessvertreter: Dr. Gotthard Johann Marquardt, Dr. Georg Friedrich Müeg, Streitgegenstand: Streit um die Zahlung einer jährlichen Rente an die Kirche zu Flemhude durch den Gutsherrn zu Quarnbek aufgrund einer Schenkung des 1686 verstorbenen Freiherrn Hans Henrich von Kielmannsegg zu Quarnbek, Marutendorf und Kronshagen
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Kläger: Hans Rantzau zu Blockshagen und Quarnbek mit Marutendorf und Dorotheenthal, lauenburgischer Statthalter im Land Hadeln, Beklagte: Henning Reventlow, Amtmann zu Flensburg, und Detlef Reventlow, Probst zu Preetz und herzoglicher Rat, zu Hemmelmark, Glasau, Testorf und Hohenlieth, Prozessvertreter: Dr. Gotthard Johann Marquardt, Dr. Georg Friedrich Müeg, Streitgegenstand: Streit um die Zahlung einer jährlichen Rente an die Kirche zu Flemhude durch den Gutsherrn zu Quarnbek aufgrund einer Schenkung des 1686 verstorbenen Freiherrn Hans Henrich von Kielmannsegg zu Quarnbek, Marutendorf und Kronshagen
LASH, Abt. 390 Nr. 403
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1690-1694
Enthält: Regierungskanzlei zu Glückstadt 1690, RKG 1693-1694; Abschrift auf einer Holztafel hinter dem Altar der Kirche zu Flemhude über die Schenkung des Patronatsherrn Freiherrn von Kielmannsegg 1685 (Latein; Q 4); "Appunctation" von 1688 über den Verkauf des Gutes Quarnbek an Hans Rantzau, Aktenstücke aus dem Verfahren über den Konkurs des Freiherrn 1688-1689 (Q 16-18)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ