Kaufbrief
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 0985
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 2 Kaufbriefe, Zinsbriefe u.ä. 1311-1547
1397 Juli 21, Samstag vor St. Jacobs Tag
Regest: Dieterli Buschart, Bürger zu Reutlingen, vergicht (= erklärt) für sich und alle seine Erben, daß er dem Heinz Tussling, den man nennt den Hallerman, Bürger zu Reutlingen, und allen seinen Erben verkauft hat 1 Pfund guter, genehmer Heller, jährlich auf St. Martins Tag fällig, das er vormals gekauft hat von Heinrich Richenbach von Betzingen. Das Pfund Heller geht aus dem Halbteil des Hauses, das man nennt Rüschen Kelter, nämlich aus dem Halbteil des Conz Göldli, den man nennt Küwadel. Das andere Halbteil desselben Hauses ist Ursatz (= Pfand) für das Pfund Heller. Dieses ursätzige Halbteil hat jetzt Conrat Waidman von Betzingen. Das Haus ist gelegen zu Reutlingen in der Stadt in der Ledergasse an Kälblileders Haus. Vormals gehen aus dem Haus miteinander (d.h. aus beiden Hälften zusammen) 10 Schilling Heller ewiges Gelds; die soll Conz Göldli oder der jeweilige Besitzer seines Hausteils jährlich zahlen ohne des andern Teils Schaden. Doch geht der, dem die 10 Schilling Heller daraus gehen, zu welchem von beiden Teilen er will, da sie ihm unverscheidenlich (= zusammen) aus dem Hause insgesamt gehen. Der Kauf ist geschehen um 12 Gulden weniger 1 Ort (= 1/4 Gulden).
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Martin Mißels W.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Martin Mißels W.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegel fehlt, ist abgeschnitten
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Zeugen: Wernher Ungelter, Bürgermeister und Richter zu Reutlingen, und Hans Epp, auch Richter zu Reutlingen
Insigel der Stadt Reutlingen
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Zeugen: Wernher Ungelter, Bürgermeister und Richter zu Reutlingen, und Hans Epp, auch Richter zu Reutlingen
Insigel der Stadt Reutlingen
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ