Henne Erlebach, der Gärtner, bekundet vor Schultheiß Diether Billung, dass ihm und seinen Erben die Herrn von Mariagreden und von St. Peter einen Flecken neben Winkelberg hinter dem Färbhaus ("Winckelberg, hynder dem Ferbehuße"), gegenüber dem Spital zu St. Alexius auf der Umbach ("off der Ambach"),zu 1 Pfd. Heller Ewigzins, fällig je zur Hälfte der alten Präsenz von Liebfrauen und der Präsenz von St. Peter auf Martini oder binnen Monatsfrist, verliehen haben. Die genannten Stifter sind vertreten durch die Herrn Heinrich Sötern ("Sotern"), Vikar zu Liebfrauen, und "Johan Rump", Vikar zu St. Peter. Zeugen: ["Karle Fisch",] Peter Scherer [und "Hentz Marsteller" die Vierer, "Endris Winborner"] und "Philips Gans". "Datum a.d. millesimo quadringentesimo septuagesimo octavo, sabbato post dominicam Exaudi."
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Henne Erlebach, der Gärtner, bekundet vor Schultheiß Diether Billung, dass ihm und seinen Erben die Herrn von Mariagreden und von St. Peter einen Flecken neben Winkelberg hinter dem Färbhaus ("Winckelberg, hynder dem Ferbehuße"), gegenüber dem Spital zu St. Alexius auf der Umbach ("off der Ambach"),zu 1 Pfd. Heller Ewigzins, fällig je zur Hälfte der alten Präsenz von Liebfrauen und der Präsenz von St. Peter auf Martini oder binnen Monatsfrist, verliehen haben. Die genannten Stifter sind vertreten durch die Herrn Heinrich Sötern ("Sotern"), Vikar zu Liebfrauen, und "Johan Rump", Vikar zu St. Peter. Zeugen: ["Karle Fisch",] Peter Scherer [und "Hentz Marsteller" die Vierer, "Endris Winborner"] und "Philips Gans". "Datum a.d. millesimo quadringentesimo septuagesimo octavo, sabbato post dominicam Exaudi."
U / 1478 Mai 9 / I
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
09.05.1478
Liebfrauen Mainz
Ausfertigung. Perg. S. fehlt. Auch enthalten in der Eidbesagung U / 1478 Juli 11 /I u. II. Rückvermerk auf Umbug: 11 ß 3 h.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:29 MESZ