Verschiedene Kirchen- und Schulangelegenheiten, Bd. 11
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10747 Kreishauptmannschaft Dresden, Nr. 2391 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: 34; Rep. 2; 5. Abteilung
10747 Kreishauptmannschaft Dresden
10747 Kreishauptmannschaft Dresden >> 11 Kirchen- und Schulsachen, Religionssachen >> 11.01 Allgemeine Angelegenheiten
1839
Enthält u. a.: Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Fedor Hugo Constantin Leopold Wirth, Tabakfabrikant, Pirna, aus Guhrau (Schlesien) und Emilie Wilhelmine Albertine geschiedene Claus, geb. Albrecht, Lohmen, aus Kohlsdorf (Bl. 1-2 ).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des verwitweten H. R. Burghandt, Ingenieur, Leutnant der Leipzig-Dresdner-Eisenbahnkompanie, aus Breslau und Marie Antonie Caroline Sommer, Dresden, Tochter des Sommer, königlicher Mundkoch, Dresden (Bl. 3-6).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung der Johanna Sophie Henriette Schomburg, Dresden, aus Crossen (Preußen) und Albert Herrmann Golde, Rechnungskanzlist beim Grundsteuerkatasterbüro Dresden (Bl. 7-8).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Johann Samuel Romberg, Maschinenbauer bei der Aktien-Maschinenbauanstalt Übigau und Christiane Juliane Christiane Reißmann, Plauen/Vogtland, die bereits ein Kind miteinander haben (Bl. 9-10).- Carolina Sophia Cohne (Crohne), Dresden-Neustadt, aus Berlin bzw. Eilenburg und Grützner, Bibliothekar, Dresden-Neustadt (Bl. 11-12).- Differenzen um die Ausstellung von Armutszeugnissen durch Geistliche (Bl. 17-23).- Ehescheidung von Johann Friedrich Neu und Christliebe Friederike geb. Kaden, Deutsch-Neudorf (Bl. 24-25).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Emil Wilhelm Kummer, Berlin und der Beate Kime, Dresden (Bl. 26).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung der Laura Juliana Müller, Dienerin, Dresden, aus Bernadara (bei Danzig) und Johann Traugott Hantsch, Korbmacher, Dresden (Bl. 31-32).- Berichtigung des Taufbuchs für das uneheliche Kind Johanna Amalia Augusta des Vaters Gottlieb Ernst Schmidt, falsch Galanteriearbeiter, richtig Schuhmacher, Dresden und der Mutter Johanna Christiana Amalia jetzt Schmidt, zum Zeitpunkt der Geburt geb. falsch Cimtarius, richtig Zimendarius (Bl. 33-34).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung von Carl Heinrich Friedrich Peters, Huf- und Waffenschmied, Dresden, aus Granzin (Mecklenburg) und Erna Christiane Pahlitzsch, Dresden (Bl. 35-36).- Taufzeugnis für Eduard August Uhink, Schauspieler, Laibach (Ljubljana), aus Dresden (Bl. 37-40, 80).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Wilhelm Matthias Veregge, Branntweinbrenner, Dresden-Antonstadt, aus Astupp (Hannover) und Johanne Eleonore Bode, Großröhrsdorf (Bl. 41).- Berichtigung des Taufbuchs für Johann Traugott Otto, jetzt Bergmann, aus falsch Zauckerode, richtig Claußisches Huthaus, Potschappel (Bl. 42-43).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung des Karl Friedrich Gotthart, Schmiedemeister, Kaitz, Sohn des Gotthart, Schneider, Diemarten (Hannover) und Johanne Caroline Nitzsche, Tochter des Johann Gotthelf Nitzsche, Leinewebermeister, Dippoldiswalde (Bl. 46-47).- Differenzen zwischen dem Pfarrer zu Zscheila und dem Stadtrat Meißen wegen unentgeltlicher Ausstellung eines Taufzeugnisses zur Erstellung eines Heimatscheins für die Tochter des beim Eisenbahnbau tödlich verunglückten Lorenz aus Winkwitz, die zur Erziehung erneut untergebracht werden muss, nachdem ihr Ziehvater erblindet und in eine Blindenanstalt eingewiesen wurde und ihre Ziehmutter unbekannt als Bauernmagd verzogen ist (Bl. 48-51).- Rückkehr der Familie Rebentisch, Schönfeld zum Beichtstuhl des Pfarrers zu Pfaffroda (Bl. 52-54).- Trauschein für Claude Joseph Georbin, ehemals Eisenberg (Moritzburg) (Bl. 55-63).- Hilfsweise Beeidung der Ehefähigkeit und Verlobung der Elisabeth Schäffer, Dienerin, Dresden aus Offenbach (bei Frankfurt/M.), Tochter des Heinrich Schäffer, Schuhmachermeister, Frankfurt/M. und Friedrich Herrmann Constantin Janke, Bäckermeister, Lohmen, Sohn des Carl Gottlieb Janke, Pfarrer, Hochkirch (Bl. 64).- Verheiratung des verwitweten Johann Gottlieb Stöcker, Oberappellationsgerichtsbote, Dresden und Johanna Carolina geschiedene Freygang, geb. Wildenau, Dresden, aus Dahme (bei Lübben) (Bl. 65-67).- Nachforschungen zur Herkunft des Pfarrers Franz Christoph von Heinrichshoffen im Auftrag des Magdeburger Buchhändlers W. Heinrichshoffen (Bl. 68-72).- Vakanzvertretungsprobleme in der Ephorie Meißen (Bl. 83-85).- Grabungen des Vereins zur Erhaltung vaterländischer Altertümer in der Kirche Briesnitz (Bl. 86-89).- Gebet zum Schluss des Landtags 1840 (Bl. 90-93).
Kreisdirektion Dresden
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:17 MEZ
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