Private Verwaltung der Familie Lucas
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FA-Reg, 199
FA-Reg Firmenarchiv Regensberg-Verlag
Firmenarchiv Regensberg-Verlag >> 1. Privatsachen >> 1.4. Lucas (ab 1919)
1936 - 1940
Enthält: U. a.: Ausweis von Bernhard Lucas für den Börsenverein der Deutschen Buchhändler, ausgestellt durch die Reichskulturkammer (1934); Mitgliedskarate für den Reichsluftschutzbund e.V. (1934); Landschaftsfoto; Heftchen "Gedächtnis aller Gefallenen - Gebete beim heiligen Opfer" (1946); Heftchen "Nüsse zum Knacken - Rätsel und Denksport" für den Obergefreiten Kurt Lucas (1943); Dr. jur. Franz Lucas "Die Bauernfähigkeit nach dem Reichserbhofgesetz unter Berücksichtigung der Rechtsprechung bis zum 1. Oktober 1934"; Bescheinigung über Eintragung einer Totgeburt von Magdalene Lucas (1936); Briefe; Ab- und Anmeldebescheinigungen für Versicherungen und die Ortskrankenkasse; polizeiliche Ummeldungen von Anny Oehlenberg und der Familie Bernhard Lucas (1936); polizeiliche Anmeldungen von Margarete Schauer, Agnes Grüner, Maria Schäfer, Anny Oehlenberg, Elisabeth Starmann, Anneliese Hunke und Anna Klein, Anny Goldkuhle (?) (19341941); polizeiliche Abmeldung von Paula Pferdekemper (1940).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:22 MEZ