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Rechtsstreitigkeiten der Landesadministration des katholischen Landesteils des Fürstentums Nassau-Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 10. Verwaltung der katholischen und evangelischen Landesteile >> 10.1. Siegen - Katholischer Landesteil
1730-1734, 1740
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inhaltsverzeichnis; Berichte der kaiserlichen Administrationskanzlei zu Siegen an die kurkölnischen Subdelegierten und an den Kaiser u.a. über die Admodiation der herrschaftlichen Kameral- und Domanialgefälle Nassau-Siegens und der Wiederherstellung der dortigen Einnahmen und Ausgaben auf dem vorherigen Fuß; Abschriften von kaiserlichen Reskripten und Mandaten an die kaiserliche Administrationskanzlei zu Siegen, an Fürst Emanuel zu Nassau-Siegen und an Kurköln betreffend u.a. die Admodiation der nassau-siegenschen Kameral- und Domanialgefälle, die Tilgung von Schulden sowie die niederländischen Güter mit den darauf lastenden Krediten; Berichte der kaiserlichen Administrationskanzlei zu Siegen an die Kölner Subdelegierten; Notarielle Beglaubigungen; Suppliken der Untertanen des katholischen Landesteils Nassau-Siegens sowie der dortigen katholischen Fürsten Nassau-Siegens an den Kaiser wegen der kaiserlichen Landesadministration und rückständiger Deputats- und Alimentationsgelder sowie zu zahlender Schatzungen; Supplik der Siegener Jesuitenpater wegen Rückzahlung eingenommener Ländereigelder durch Rentmeister Trippler (1725); "Dictamen zu dahiesigem Kayserlichen Administrations-Cammer-Protocoll, ex parte deren Räthen Weller, Helling & Krengel sub praesentat Siegen den 29. Martii Anno 1729" (Druck); Überschlag der vom Kommandanten von Magis 1727 eingenommenen Gelder und abgetragenen Schulden; Überschlag der jährlich im katholischen Landesteil Nassau-Siegens anfallenden Domanial- und Schatzungseinnahmen sowie Soldatengelder und der Ausgaben (ca. 1730); Spezifikation der erhobenen doppelten Schatzung von 1682-1728; Spezifikation der an die katholischen Fürsten und Fürstinnen zu Nassau-Siegen noch rückständigen Deputats- und Alimentationsgelder; Extrakt der Rentereirechnung über die Einnahmen und Ausgaben 1733; Supplik der Untertanen des katholischen Landesteils Nassau-Siegens wegen der Winterquartierung (1734). Korrespondenten u.a.: Notar Konrad Susewindt, Notar Christian Fischer, Regierungsrat Johann Thomas Helling (Siegen), Franz von Heffener, Reichshofrat Caspar Römer, Rektor Petrus Camp (Siegen), Friedrich Carl Graf von Schönborn, Notar Johann Thomas Keyser, Emanuel Fürst zu Nassau-Siegen, Regierungsrat Martin Weller (Siegen), Regierungsrat Johann Krengel (Siegen), Arnold Heinrich von Glandorff, Johann Wilhelm Daub (Siegen), Sekretär Hartmann (Siegen), Franz Hugo Fürst zu Nassau-Siegen, Leopoldina Fürstin zu Nassaz-Siegen, Johanna Baptista Fürstin zu Nassau-Siegen, Johann Heinrich Holzklau (Siegen), Kassenverwalter Jacob Salice.
845 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.