Obligationen (ref.), Bd. 2: Obligation und Legat Lohausen
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4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf, 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf), 170
4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf
Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf >> Bestand Düsseldorf I >> Akten >> IV. Finanzverwaltung >> 54. Obligationen
1617-1690
Enthält: Wichtig: 01.02.1620: Auszug aus dem Testament der Witwe Lohausen, die eine kleine Rente an die Armen der Ref. Gemeinde, diesen selbst die Hälfte einer Obligation über 100 Reichstaler, entsprechend auf Heinrich von Munster und Maria von Bernsau, vermacht. 05.07.1625: Vorsteher der Reformierten Gemeinde bekunden, der Oberstleutnant Wilh.v. Kalkum gen. Lohausen habe zur Förderung des Predigtamtes vor einigen Jahren eine Rente von 10 Reichstalern und den Armen eine solche von 25 Reichstalern vermacht. Dafür habe er der Gemeinde eine Obligation zu Lasten des Dietrich von Ahr zu Pattern durch den Rittmeister Ludolph von Kalkum gen. Lohausen überreichen lassen. 29.10.1647: Vergleich zwischen Heinrich Adolf von Kalkum gen. Lohausen zu Lohausen und der Ref. Gemeinde zu Düsseldorf wegen rückständiger Gelder. 21.03.1679: Abrechnung über diese Schuldforderung, gehalten zwischen der Ref. Gemeinde einerseits und andererseits dem Rittmeister Reinhard Werner Kalkum zu Lohausen und dessen Vettern Ernst und Caspar Ulrich von Kalkum.
Darin: auch 10.09.1632 (Düsseldorf): die Ref. Gemeinde zu Düsseldorf vermietet an Rittmeister Ludolph von Kalkum gen. Lohausen "die große Behausung an der Kirche" für ein Jahr. Ausgenommen werden die von der Witwe des Pfarrers Poppinghausen und Clas Nunhausen bewohnten Gemächer sowie der Keller, den Adolf Bachmann und Dietrich Braumann innehaben. Ebenso werden vermietet der Garten hinter der Kirche, Mietpreis 36 Reichstaler. 14.05.1640 (Duisburg): Brief des Michael Schwartz an die Ref. Gemeinde zu Düsseldorf (Antwort auf deren Schreiben vom 07.05.1640). Henr. Hymmen ist sein Schwiegervater, der der Ref. Gemeinde 175 Taler (Legat Koelß) schuldet. Schwager ist Philipp Wirtz. Genannt wird Tilmann Wirtz im Stockfisch - Forderung des P. Schwartz wegen seines Gehaltes.
Darin: auch 10.09.1632 (Düsseldorf): die Ref. Gemeinde zu Düsseldorf vermietet an Rittmeister Ludolph von Kalkum gen. Lohausen "die große Behausung an der Kirche" für ein Jahr. Ausgenommen werden die von der Witwe des Pfarrers Poppinghausen und Clas Nunhausen bewohnten Gemächer sowie der Keller, den Adolf Bachmann und Dietrich Braumann innehaben. Ebenso werden vermietet der Garten hinter der Kirche, Mietpreis 36 Reichstaler. 14.05.1640 (Duisburg): Brief des Michael Schwartz an die Ref. Gemeinde zu Düsseldorf (Antwort auf deren Schreiben vom 07.05.1640). Henr. Hymmen ist sein Schwiegervater, der der Ref. Gemeinde 175 Taler (Legat Koelß) schuldet. Schwager ist Philipp Wirtz. Genannt wird Tilmann Wirtz im Stockfisch - Forderung des P. Schwartz wegen seines Gehaltes.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:13 MEZ