3/3 [fol. 150'ff.]: 1647 Aug. 19 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXII
Enthält: Anwesend: Rektor Schmid, Nicolaj, Pregitzer, Rümelin, Wiebel, Grueber, Wurmbser, Gerhard, Rauscher, Geilfus; 1.) Schreiben des Fürsten wegen der Ablieferung von Corpusfrüchten bei den zuständigen Pflegen. [UAT 3/3, Bl. 150']; 2.) Fürstl. Bericht über die Beschlüsse hinsichtlich der Eidesablegung von Vögten und Städtern. [UAT 3/3, Bl. 150']; 3.) Hinweis des Univ.synd. [Johann Wilhelm Moser] auf die Schulden des Sindelfinger Kellermeisters Mögenhardt und beschlossener Brief an den Vogt zu Neuenburg. [UAT 3/3, Bl. 151]; 4.) Gesuch des Mag. Ulrich Klöggle, Spitalprediger zu Biberach, um Aufnahme seines Sohnes Johannes ins Hochmannische Stip., in das des Veit Böckhlin oder in das Kloggische. [UAT 3/3, Bl. 151]; 5.) Antrag des Mag. Martin Läublin, Pfarrer zu Grafenberg, auf Auszahlung der ausstehenden Schreibgebühr aus der Pflege zu Neckartailfingen. [UAT 3/3, Bl. 151]; 6.) Endlich berücksichtigter Schadensersatzanspruch des Kinderpflegers des verst. Michael Schäffer zu Sindelfingen am Zehent von 1635. [UAT 3/3, Bl. 151]; 7.) Terminfestlegung für die Abhörung der Rechnungen von Syndikus und Supremus Deputatus [UAT 3/3, Bl. 151]; 8.) Anfrage des Liz. [Johann Jacob] Kurtz in Sachen Gruebersche und Voltzische Erbschaft. [UAT 3/3, Bl. 151']
Akte
Acta Senatus, Bd. XXII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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