Büro Günter Schabowski im ZK der SED
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Gliederung
BArch DY 30 Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
Günter Schabowski (geb. 1929) war von 1981 bis 1989 Mitglied des Zentralkomitees und Abgeordneter der Volkskammer, Kandidat bzw. Mitglied des Politbüros (1981, 1984-1989), Sekretär des Zentralkomitees (1986-1989), Mitglied der Agitationskommission beim Politbüro, Chefredakteur des Zentralorgans der SED "Neues Deutschland" (1978-1985) und Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin (1985-1989). Innerhalb der SED-Führung war er für die Anleitung und Kontrolle der Redaktion des "Neuen Deutschland" (bis 1985), die Bezirksparteiorganisation der SED Berlin (1985-1989) und die Bereiche Agitation und Propaganda (Okt. bis Dez. 1989) verantwortlich. Der Teilbestand enthält Unterlagen zur Vorbereitung und Auswertung von Parteitagen und ZK-Tagungen, zur Tätigkeit der Agitationskommission, der Massenmedien der DDR und der SED-Bezirksleitung Berlin, zur Zusammenarbeit mit Vertretern kommunistischer Parteien und Redaktionen internationaler Presseorgane, zur Vorbereitung der 750-Jahr-Feier Berlins sowie Aufzeichnungen zur Innen- und Außenpolitik der DDR. 0,6 lfm, 1977-1989
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:27 MESZ