Band 9: Briefe, Manuskripte etc.
Vollständigen Titel anzeigen
4-23-0 Hensel, Walther, 4-23-0-9.0000
4-23-0 Hensel, Walther Hensel, Walther
Hensel, Walther
1952-1954
Enthält: S.2 Karl Arnold an W. Hensel am 25.1.1952: Bittet, drei Fragen zur Entstehung der CDU und des Zentrums in der britischen Zone zu beantworten, da Hans Georg Wieck es im Rahmen eines Forschungsauftrages zur Bearbeitung dieses Themas benötige. S.3 Abschrift der drei Fragen an K. Arnold mit Bezug auf 1.) die rheinische Opposition während des III.Reiches; 2.) die vorbereitenden Treffen zur Parteigründung der CDU und die Rolle des Zentrums; 3.) Versuche in Düsseldorf eine "Partei der Arbeit" zu gründen S.4 - 12 W. Hensel an K. Arnold am 5.5.1952: Beantwortung der Fragen; wobei er unter 1.) insbesondere auf die Tätigkeit des engeren Düsseldorfer Oppositionskreises um K. Arnold, Dr. Lehr, Freiherr von Gumppenberg und W. Hensel einging; bei 2.) die Beteiligung von K. Arnold, Änne Franken, Freiherr von Gumppenberg, W. Hensel und Konrad Adenauer, aber auch anderer Personen, wie z.B. Dr. Hamacher darstellt. Zu 3.) geht er auf die Rolle des Oberbürgermeisters von Mönchengladbach, Elfes ein bzw. auf die Gründe für das Nichtzustandekommen einer deutschen "Labour Party". S.14 - 16 Maschinenschriftl. Manuskript des Nachrufes von W. Hensel für Prof. Karl Amersbach, Rektor der Medizinischen Akademie Düsseldorf, gest. am 6.4.1952 in Barcelona, vom 10.4.1952 S.18 Einladung des Forschungs instituts für Sozial- und Verwaltungswissenschaften, Kommunal- und Verwaltungswissenschaftliche Abteilung, an der Universität Köln zum 3. Ausspracheabend des Sommersemesters 1952 am 2.7.1952 mit dem Referenten W. Hensel zu dem Thema "Probleme einer neuen Gemeindeordnung" S.19 - 39 Maschinenschriftl. Manuskript des Vortrages "Probleme einer neuen Gemeindeordnung", o.D.: Beschäftigt sich mit den Aufgaben einer Gemeindeordnung und der Geschichte der Entstehung einer nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung unter Bezugnahme auf die Rolle des Deutschen Städtetag es und des sog. "Weinheimer Entwurfes". S.41 - 45 Maschinenschriftl. Manuskript der Ansprache W. Hensels anläßlich der Grundsteinlegung zu dem Neubau des Instituts für gerichtliche Medizin an der Medizinischen Akademie Düsseldorf am 1.8.1952 S.47 - 59 Maschinenschriftl. Abschrift einer Denkschrift von W. Hensel, Januar 1953: "West-Europa wird nur überleben, wenn es sich wirtschaftlich, politisch und militärisch zusammenschließt". Entgegen der Aussage des einleitenden Satzes beschäftigt er sich hier mit der politischen Haltung der bundesdeutschen Bevölkerung im allgemeinen und der Politik K. Adenauers im besonderen. S.61 - 66 Maschinenschriftl. Manuskript der Ansprache W. Hensels zur städtischen Jubilarfeier von Arbeitern, Angestellten und Beamten der Stadtverwaltung Düsseldorf im Schumannsaal am 28.1.1954, o.D. S.68 - 72 Abschrift eines Schreibens von W. Hensel an Robert Lehr vom 2.2.1953: Übt Kritik am vom Bundeskabinett geplanten Bundeswahlgesetz und an der Koalitionspolitik seiner Partei, der CDU. Kopien an K. Arnold und Josef Gockeln. S.74 "Feier zum Volkstrauertag" (NP vom 6.11.1953) Ankündigung der Veranstaltung der Feier auf dem Nordfriedhof mit W. Hensel als Vorsitzendem des Kreisverbandes Düsseldorf des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. S.75 - 80 Maschinenschriftl. Manuskript der Ansprache W. Hensels bei der Kranzniederlegung auf dem Nordfriedhof am Volkstrauertag, dem 15.11.1953, o.D. S.82 - 87 "Einleitender Vortrag von Oberstadtdirektor Dr. Hensel, Düsseldorf auf der Arbeitstagung des Verbandes kommunaler Unternehmen am 12.12.1953 in Bad Homburg" (masch. vervielf.). Beschäftigt sich mit Fragen der Energiewirtschaft und der Berechtigung von kommunaler Wirtschaft überhaupt. S.89 - 93 Helmut Krausnick; maschinenschriftl. Niederschrift der Unterredung des Herrn Oberstadtdirektor Dr. Walther Hensel, geboren am 8. Oktober 1899, wohnhaft Meererbusch bei Düsseldorf, Krefelder Straße 123 b, durchgeführt in Düsseldorf am 30. Juli 1953 mit Dr. H. Krausnick im Auftrage des Instituts für Zeitgeschichte München, vom 12.2.1954 Erinnerungen aus der Zeit des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus; darunter auch die Erwähnung der Rettung verfolgter Juden durch Frhr. von Gumppenberg. S.95 - 110 Maschinenschriftl. Manuskript des Vortrages "Grossvorhaben der Stadt Düsseldorf unter Berücksichtigung der Finanzlage der Stadt" von W. Hensel im Kommunalpolitischen Seminar der CDU am 5.3.1954, o.D.: Der Vortrag behandelt u.a. die Vorhaben im Wohnungs- und im Schulbau sowie die Neuordnung. S.111 - 112 Investitionen [der Stadt Düsseldorf] in den Rechnungsjahren 1948/II - 1953. o.O., o.J. (masch. vervielf.) S.114 - 129 "Etat-Rede 1954" von W. Hensel in der Ratssitzung vom 22.3.1954 (masch. vervielf.): Geht auf die Leistungen der Stadt Düsseldorf im abgelaufenen Haushaltsjahr ein, insbesondere auf bauliche Maßnahmen, aber auch auf den Lastenausgleich und die Versorgungsunternehmen der Stadt. S.131 - 133 Maschinenschriftl. Manuskript der Grabrede W. Hensels für Verwaltungsdirektor Carl Herchenbach, Leiter des Personalamtes der Stadt Düsseldorf, am 7.4.1954, o.D. S.135 - 139 Maschinenschriftl. Konzept des Aufsatzes "Kommunale Erfolge und Sorgen in Düsseldorf" von W. Hensel für die "New Yorker Staats-Zeitung und Herold" vom 7.2.1954: Zur Geschichte des Wiederaufbaues in Düsseldorf und der Entwicklung der Stadt von 1945 bis 1953.
140
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ