Lehenbrief des Grafen Johann zu Castell für den Freiherrn Johann zu Schwarzenberg ("Swartzenberg") über das Dorf Geiselwind, die Wüstung Fuchsstadt, den halben Teil an der Mühle zu Geesdorf, etliche Zinslehen zu Abtswind, die Wüstung Weingarten unterhalb Geiselwinds, einen Teil am Dorf Prühl, 1/3 des Zehnten daselbst, ein Gut zu Lerchenhöchstadt, drei Güter und 1/3 des Zehnten zu Birkach, den Zehnten zu Leiterbach und Grasbach, Güter zu Markt Scheinfeld, ein Gütlein zu Frankfurt, ein Feldlehen zu Schwarzenbach genannt sowie einen Teil am Zehnten zu Donnersdorf, den die Väter der Kartause Astheim haben
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Lehenbrief des Grafen Johann zu Castell für den Freiherrn Johann zu Schwarzenberg ("Swartzenberg") über das Dorf Geiselwind, die Wüstung Fuchsstadt, den halben Teil an der Mühle zu Geesdorf, etliche Zinslehen zu Abtswind, die Wüstung Weingarten unterhalb Geiselwinds, einen Teil am Dorf Prühl, 1/3 des Zehnten daselbst, ein Gut zu Lerchenhöchstadt, drei Güter und 1/3 des Zehnten zu Birkach, den Zehnten zu Leiterbach und Grasbach, Güter zu Markt Scheinfeld, ein Gütlein zu Frankfurt, ein Feldlehen zu Schwarzenbach genannt sowie einen Teil am Zehnten zu Donnersdorf, den die Väter der Kartause Astheim haben
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 648
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> A. Urkunden aus dem Schwarzenberger Archiv >> A.5. Passiv-Lehenschaft (siehe auch unter A.3.8, A.8.1, A.14.5, A.14.6, A.14.13) >> A.5.3. Birkach, Donnersdorf, Fuchsstadt, Gabersberg, Geiselwind, Hohlweiler, Kornhöfstadt, Krassolzheim, Lachheim, Lerchenhöchstadt, Prühl, Schnodsenbach, Weingarten u.a. (castellische Lehen; Schw. Arch. Lade 66-68; Gut Schnodsenbach siehe A.14.6)
1506 Oktober 19
Hinweis: Von Freiherr Friedrich zu Schwarzenberg ist zwar kein Lehenbrief, jedoch eine Kopie des Reversbriefes gegen Graf Wolfgang zu Castell von 1535 vorhanden
Schwarzenberger Archiv
Zwei Kopien.
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Schw. Arch. V.66.16
Castell, Johann Graf von
Schwarzenberg, Johann II. ("der Starke") Freiherr zu, Hofmeister (geb. 1463, gest. 1528)
Schwarzenberg, Friedrich Freiherr zu (geb. 1498, gest. 1561)
Castell, Wolfgang Graf von
Geiselwind (Lkr. Kitzingen)
Geesdorf (Gde. Wiesentheid, Lkr. Kitzingen), Mühle
Abtswind (Lkr. Kitzingen)
Prühl (Gde. Oberscheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Lerchenhöchstadt (Gde. Markt Taschendorf, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Birkach (Gde. Markt Taschendorf, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Leiterbach (abgeg. (?) b. Markt Taschendorf, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Grasbach (abgeg. (?) b. Markt Taschendorf, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Scheinfeld (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Frankfurt (Gde. Markt Taschendorf, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Schwarzenbach (abgeg. (?) b. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Donnersdorf (Lkr. Schweinfurt)
Fuchsstadt (abgeg. b. Rehweiler, Gde. Geiselwind, Lkr. Kitzingen)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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- Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Bestand)
- Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) (Gliederung)
- A. Urkunden aus dem Schwarzenberger Archiv (Gliederung)
- A.5. Passiv-Lehenschaft (siehe auch unter A.3.8, A.8.1, A.14.5, A.14.6, A.14.13) (Gliederung)
- A.5.3. Birkach, Donnersdorf, Fuchsstadt, Gabersberg, Geiselwind, Hohlweiler, Kornhöfstadt, Krassolzheim, Lachheim, Lerchenhöchstadt, Prühl, Schnodsenbach, Weingarten u.a. (castellische Lehen; Schw. Arch. Lade 66-68; Gut Schnodsenbach siehe A.14.6) (Gliederung)