Versicherungsanstalt des Landes Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
K 27 (Benutzungsort: Magdeburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 04. Land Sachsen-Anhalt (1945 - 1952) >> 04.03. Nachgeordnete Behörden, Gerichte und Einrichtungen >> 04.03.03. Finanzen
(1935 -) 1945 - 1952 (- 1955)
Findhilfsmittel: Ablieferungskartei
Registraturbildner: Im Zuge der Neuordnung des Versicherungswesens wurde im Sept. 1945 zur Gewährleistung des Versicherungsschutzes die Sach- und Lebensversicherungsanstalt der Provinz Sachsen als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Halle gebildet. Die bisher für Sach- und Lebensversicherung arbeitenden öffentlich-rechtlichen Versicherungsanstalten und die privaten Versicherungsunternehmen hatten 1946 ihre Versicherungsverträge und ihr gesamtes Vermögen auf die neugebildete Einrichtung zu übertragen. Sie wurde im Febr. 1948 in Versicherungsanstalt des Landes Sachsen-Anhalt (VASA) umbenannt. Die Dienstaufsicht wurde vom Ministerium der Finanzen des Landes ausgeübt, die Fachaufsicht im Einvernehmen mit der Deutschen Zentralfinanzverwaltung. 1950 übernahmen die Versicherungsanstalten der Länder auch die Versicherung der VEB und der VVB. Im gleichen Jahr gingen die Befugnisse der Versicherungsaufsicht von den Länderregierungen auf das Deutsche Aufsichtsamt für das Versicherungswesen über. Nach der Auflösung der Länder 1952 endete die Tätigkeit der Landesversicherungsanstalten; ihre Aufgaben wurden von der Deutschen Versicherungs-Anstalt übernommen.
(Quelle: Die Bestände der Landesarchive des Landes Sachsen-Anhalt 1945-1952. Kurzübersicht, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt 1995.)
Bestandsinformationen: Überliefert sind zahlreiche Quellen zur Schließung der alten Versicherungsunternehmen sowie zum Aufbau und zur Organisation der VASA. Hervorzuheben sind die Protokolle des Vorstandes und des Verwaltungsausschusses und die Rundschreiben. Aus der Zusammenarbeit mit dem Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt, der Deutschen Zentralfinanzverwaltung und anderen Behörden liegen Schriftwechselakten vor.
(Quelle: Die Bestände der Landesarchive des Landes Sachsen-Anhalt 1945-1952. Kurzübersicht, Landeshaupt-archiv Sachsen-Anhalt 1995.)
Registraturbildner: Im Zuge der Neuordnung des Versicherungswesens wurde im Sept. 1945 zur Gewährleistung des Versicherungsschutzes die Sach- und Lebensversicherungsanstalt der Provinz Sachsen als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Halle gebildet. Die bisher für Sach- und Lebensversicherung arbeitenden öffentlich-rechtlichen Versicherungsanstalten und die privaten Versicherungsunternehmen hatten 1946 ihre Versicherungsverträge und ihr gesamtes Vermögen auf die neugebildete Einrichtung zu übertragen. Sie wurde im Febr. 1948 in Versicherungsanstalt des Landes Sachsen-Anhalt (VASA) umbenannt. Die Dienstaufsicht wurde vom Ministerium der Finanzen des Landes ausgeübt, die Fachaufsicht im Einvernehmen mit der Deutschen Zentralfinanzverwaltung. 1950 übernahmen die Versicherungsanstalten der Länder auch die Versicherung der VEB und der VVB. Im gleichen Jahr gingen die Befugnisse der Versicherungsaufsicht von den Länderregierungen auf das Deutsche Aufsichtsamt für das Versicherungswesen über. Nach der Auflösung der Länder 1952 endete die Tätigkeit der Landesversicherungsanstalten; ihre Aufgaben wurden von der Deutschen Versicherungs-Anstalt übernommen.
(Quelle: Die Bestände der Landesarchive des Landes Sachsen-Anhalt 1945-1952. Kurzübersicht, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt 1995.)
Bestandsinformationen: Überliefert sind zahlreiche Quellen zur Schließung der alten Versicherungsunternehmen sowie zum Aufbau und zur Organisation der VASA. Hervorzuheben sind die Protokolle des Vorstandes und des Verwaltungsausschusses und die Rundschreiben. Aus der Zusammenarbeit mit dem Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt, der Deutschen Zentralfinanzverwaltung und anderen Behörden liegen Schriftwechselakten vor.
(Quelle: Die Bestände der Landesarchive des Landes Sachsen-Anhalt 1945-1952. Kurzübersicht, Landeshaupt-archiv Sachsen-Anhalt 1995.)
Laufmeter: 5.7
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ