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Regest: Vor dem Notar Johannes Heckmann leihen Johann Kulmann, Heinrich Conert, Schmied, Johann Bäcker, Ludger Kack, Hermann Schulte, Wilbrand Meyer Limberch, Jürgen Schulte zu Lintzel, Jürgen Laumann, Jobst Klespe, Gödeke Oistberch, Johann Nortberch, Everdt Notbecke, Margarete Witwe Weldigin, Anton Mollenbrock, Johann Hambrock, Jobst Garthoff, Johann auf dem Berge, Ludger Mormann, Johann Schürmann, Gert Ostbomich, Tönnies Lackmann, Heinrich Steimich, Jürgen Reckmann, Baltasar Borchardt, Johann Kahle, Johann Frylinck, Baltasar Spalbusch, Steffen Lüttcke Bomich, Johann Niehoff, Stephan Flaskamp, Jürgen Brüggemann, Heinrich Dickmann, Jürgen Grisedick, Jobst Kohuß, Heinrich Katmann, Katharina Witwe Tiessche, Heinrich Millendorf, Tönnies Dickmann, Otto Stamberch als Vorsteher, Provisoren und Eingesessene des Wigbolds und Kirchspiel Stromberg mit Einwilligung der bischöflichen Beamten zu Stromberg und der Gutsherren von den Eheleuten Heinrich Schulte und Else Ohers 150 Reichstaler, die sie durch ihre Bevollmächtigten in Lippstadt erheben lassen. Sie benötigen die Summe zu Abzahlung der Kontributions-Schatzung. Die jährlichen Zinsen betragen 9 Reichstaler. Zeugen: Gerhard Byseker, Pastor zu Schledehausen, Baltasar Kale, Kreuzküster zu Stromberg, Wessel Bisping, Johann Schulte, Jürgen Schlüter.
Papier, handgezeichnetes Notariatssignet: verschlungene J.H.E.N.E.N.P" mit drei Eicheln; Devise: "Excellere in Scientiam Pulchorum Est". Unterschriften des Notars, des Drosten Jörgen Nagell, des Caspar Hermann von Ohr, des Alexander Zumkley, Pastor in Stromberg.
Urkunden
Vorl.Nr.: 101
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.