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Korrespondenz von Wilhelm Viehler
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F 63 Kissing & Möllmann >> 0. F 63 Kissing & Möllmann >> B. Kommissionsgeschäft >> B. 1. Leitung >> B. 1. b. Akten
1849 - 1859
Enthält: 1. Korrespondenz mit Cremer & Schmidt, Hamburg (1849, Verkauf an amerikan. Westküste, Bericht über einzelne Artikel), J. Lewandowski, Danzig (1854/56), Bädeker & Meissner, Iserlohn (Druck von Preiscourants), Gustav Schenk, Königsberg (1854-1857, Drahtbestellungen, Konjunkturberichte, Konkurrenz von Poensgen), Ludwig Neideck, Niedermendig (1855-1856, Bericht über gemeinsame Zeit im Kontor 1834, "jüdisches Aussagesystem im ländlichen Kreditgewerbe"), August Geck, Altena (1855, möglicher Übertritt des Verwandten aus der Fa. J. H. Quincke & Co., ebd.), Julius Altenburg, Reisender (1855, zu hohe Spesen), Carl Kraussoldt, Iserlohn (1855, chemische Versuche), Theodor Sessinghaus, Gevelsberg (1856, Absatz in Polen und Russland), Hecht & Schrader (1856), Rudolf Sternberg, Reisender für Gillon fils & Thorailler, Paris (1856/57, beobachtet Markt und Vertreter der Fa. Kissing & Möllmann, Berichte aus Kopenhagen, Göteborg, Italien, Odessa), H. Barkowsky, Memel (1856, Absatzstockung), E. Falak, London (1857, Agent für England), Gebr. Reinert, Königsberg (1857), J. H. Schmidt Söhne, Iserlohn (1857, Lieferung von Kupfer). 2. Gehaltserhöhungen von F. Bomnüter (1854) und H. Sauerland (1856); Otto Dorpmüller (1857); Robert Geck, Iserlohn (1857, Dienstversäumnisse); Bewerbung von Carl Brune, Schwerte (1857, mit Zeugnissen). 3. Preiscourants von Iserlohner Messingwaren für Porto Alegre mit Waren von Duncker Söhne sowie für Kronleuchter, Kandelaber und Klavierpedale (o. D.). 4. Dienstanweisung für Bronzefabrik (1852); Preiserhöhungen 1853; Preisabsprachen mit Ed. Schmidt, Nachrodt, Ebbinghaus & Schrimpf, Iserlohn, und R. & G. Schmöle, Menden, wegen Tombakplatten (1857); Visitenkarten.
Darin: Weinetiketten, Gedenkblatt für Schillerfier 1859.
Bemerkungen: Im Firmenbesitz verbliebener Schriftverkehr des Leiters der Abteilung II. Die Vorgänge betreffen den gesamten Kommissionshandel. Wilhelm Viehler hatte dem Kapitalkonto der Fa. Kissing & Möllmann Einlagen in erheblicher Höhe zur Verfügung gestellt.
Sonstiges
Cremer & Schmidt
Lewandowski, J.
Bädeker & Meissner
Schenk, Gustav
Neideck, Ludwig
Geck, August
Quincke & Co., J. H.
Altenburg, Julius: Reisender
Kraussoldt, Carl
Sessinghaus, Theodor
Hecht & Schrader
Sternberg, Rudolf: Reisender
Gillon fils & Thorailler
Kissing & Möllmann
Barkowsky, H.
Falak, E.: Agent für England
Reinert, Gebr.
J. H. Schmidt Söhne
Bomnüter, F.
Sauerland, H.
Dorpmüller, Otto
Geck, Robert
Brune, Carl
Duncker Söhne
Bronzefabrik
Schmidt, Fa. Ed.
Schmöle, R. & G.
Hamburg
Danzig
Iserlohn
Königsberg
Niedermendig
Altena
Gevelsberg
Russland
Paris
Kopenhagen
Göteborg
Italien
Odessa
Memel
London
Schwerte
Porto Alegre
Menden
Nachrodt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.