Bürgermeister (magister consulum) Johann Dragus (Dragas) sowie Heinrich Hammann (Hammanni), Werner Salzmann (Solezman), Johann von Pirna (Jenczko de. Pirna), Wulferich Schuster (Wluericus Sutor), Johann Kretschmar (Tabernator), Konrad Leschen (Leczen), Heinrich Steinweg (Steynweck), Nikolaus Eberhard (Eberhardi), Peter Thiele (Dylonis), Heinrich Kelle (Kellonis) und Nikolaus Brüning (Bruning), allesamt Ratsleute der Stadt Großenhain (consules et jurati civitatis Hayn), beurkunden, dass sich [der Großenhainer] Pfarrer Johann, die Priorin Sophia, [die Nonnen] Margarethe von Pirna (Pirnis), Gisela von Dobra (Dobern), Katharina von Naundorf (Nuwendorf) und Klara von Zschieschen (Schyzin) sowie der ganze Konvent des Magdalenerinnenklosters Großenhain (conventus sanctimonialium monasterii beate Marie Magdalene in civitate Hayn) zur Abhaltung einer ewigen Messe in der Jakobikapelle vor der Stadt Großenhain durch Kapläne des Klosters montags, dienstags und samstags verpflichtet haben. Der Vorsteher (provisor) der Jakobikapelle soll das Recht haben, einen Schüler als Messdiener zu erbitten. Der Rat der Stadt Großenhain verspricht dafür dem Kloster, es am Besitz der oben genannten Kapelle und an anderen Besitzungen in der Parochie Großenhain nicht zu hindern. – Siegel der Stadt Großenhain angekündigt.

Vollständigen Titel anzeigen
Sächsisches Staatsarchiv
Objekt beim Datenpartner